Es war ein brisanter Herbst 2010, den die Politiker in Baden-Württemberg hinter sich haben. Die lange ignorierten Proteste gegen den umstrittenen Bahnhof Stuttgart 21 und der gewaltsamen Reaktion der Exekutive ließen das Bundesland, im Endeffekt aber auch ganz Deutschland, zweifeln, was die Volksnähe der Politik betrifft. Nicht zuletzt verdankt die Hall-of-Fame der Wörter des Jahres diesem Bundesland auch den Neuzugang aus dem Jahr 2010: „Wutbürger“.
Ungefähr ein halbes Jahr und eine Mediation von Heiner Geißler später geht genau dieses Bundesland an die Wahlurnen und es ist fast klar, dass diese Wahl die spannendste sein wird - zumindest was das Ergebnis betrifft. Denn die Fronten haben sich seit den Ereignissen in dem besagten Herbst und nach dem Erdbeben und der Atomkatastrophe in Japan verschoben. Was entstand ist eine neue politische Spielwiese. Doch wie steht es eigentlich um den Online-Wahlkampf im Ländle? Genau das versuchen wir im Folgenden zu erörtern.
Die Christdemokraten bleiben auch in diesem Wahlkampf ihrer Linie treu. Nüchternes Design der Homepage, keine Kommentarfunktion bei den aktuellen Meldungen und viele Argumente für das Dauerthema Stuttgart 21.
Nichtsdestotrotz gibt es einige Lichtblicke in der Online-Kampagne der baden-württembergischen CDU. Man muss nur wirklich gründlich danach suchen:
Zwar werden, wie bereits bemängelt wurde, auf der Homepage selbst keine Möglichkeiten der Interaktion geboten, wenn man sich von der Startseite jedoch einen Klick weit entfernt, erscheint in der rechten Sidebar ganz unten ein Link zum CDU-Blog. Kompliziert? Das dachten wir auch, aber Fakt ist, dass das Blog selbst gar nicht so schlecht ist, wie man es durch seine Präsentation auf der Homepage erwartet hätte. Als eine Kombination aus Kampagnen- und Quick-Response-Blog bietet es dem Nutzer nicht nur die Möglichkeit zu Interagieren, sondern fordert ihn förmlich dazu auf.
Noch ein sehr gut versteckter Juwel ist der Blick hinter die Kulissen der Wahlplakate und die Vorstellung der Gesichter und Geschichten, die man auf ihnen finden kann. Eine nette Idee, die man nicht so oft in Online-Kampagnen findet, aber erneut viel zu schwer zu finden.
Was die CDU auch ganz gut umgesetzt hat, ist die Aufbereitung ihres Wahlprogramms: Das Kurzprogramm als Text sowie zum Anhören, das komplette Regierungsprogramm als pdf-Datei und zusätzlich auch noch 10 Gründe, wieso man die CDU wählen sollte - all das wird einem offensiv zur Information angeboten. Ganz gut, aber auch ausbaufähig.
Die SPD hat mit ihrer Homepage auch etwas relativ Schlichtes produziert, dies aber mit einem sogar ganz ansprechenden Design geschmückt - zumindest für WebsoziCMS-Verhältnisse. Auch die Idee eines Livestreams aus der Wahlkampfzentrale in den letzten 57 Stunden vor der Wahl ist lobenswert. Dabei ermöglicht eine eigene Kommentarbox dem Nutzer, Fragen zu stellen, die dann von einem der Anwesenden mündlich beantwortet werden können. Diese Antworten kann der Interessierte wiederum kommentieren. So wird nicht nur direkter Kontakt zu den Wählern, sondern auch ein Dialog zwischen Wahlkämpfern und Wählern auch über das Internet hergestellt, der sonst nur zeitversetzt möglich ist. Sehr gelungene Aktion!
Ansonsten sucht man aber auch auf der Homepage der Sozialdemokraten vergeblich nach Interaktionsmöglichkeiten. Erneut ist es erst das Blog, das dem Nutzer ermöglicht, sich zu dem Geschriebenen zu äußern.
Ihr Wahlprogramm hat die SPD auf einer eigenen Website aufbereitet. Hier werden die Wahlthemen der Partei angesprochen, aber auch alle Kandidaten vorgestellt sowie ein Überblick über die Tourdaten geboten.
Zwei Tools, die aus unserer Sicht ihren Zweck bei der Online-Kampagne der baden-württembergischen SPD besonders gut erfüllen, sind das Frage- und das Spenden-Tool. Eigentlich relativ simpel aufgebaut sind sie zwar keine Innovationen in der Welt des World-Wide-Web, aber trotz oder gerade durch diese Simplizität einfach zu bedienen und zweifellos effektiv.
Die Grünen setzen beim Design ihrer Homepage auf das bewährte und sehr dominante Grün. Genau in dieser Farbe präsentiert sich auch die ein bisschen überladen wirkende Website. Dafür haben die Grünen aber ihre Web-Kreativität spielen lassen und sind auf einige Ideen gekommen, von denen sich manche Parteien eine Scheibe abschneiden könnten.
Eines der gelungenen Features ist zum Beispiel Ich wähle Grün, weil.... Hier kann man den Grund, wieso man Grün wählt, auswählen und ihn entweder auf Facebook posten oder als Tweet veröffentlichen. Die „Gefällt mir“-Klicks werden in der Folge sogar gezählt und erstellen so eine Art Ranking.
Auch bei den Meldungen zu verschiedenen Themenbereichen ist die Interaktionsmöglichkeit geboten. Dabei kann man Kommentare loswerden, den Link bei Twitter oder Facebook teilen oder auch per E-Mail verschicken. Eigentlich Standardfunktionen, die aber anscheinend noch nicht alle Parteien überzeugt haben.
Zu den neuen Features setzen die Grünen in Baden-Württemberg aber auch gerne auf Altbewährtes, sodass der bewährte Grün-O-Mat auch diesmal den Grünfaktor der Seitenbesucher misst und die Wahlkämpfer in der Aktion Drei Tage wach den Wählern erneut Rede und Antwort stehen.
Was die Grünen ganz besonders von den anderen Parteien unterscheidet, ist nicht ihr Wahlprogramm, das unter anderem als pdf in verschiedenen Sprachen angeboten wird, sondern vielmehr die eigens für den Wahlkampf in Baden-Württemberg entwickelte App. Sie zeigt dem Nutzer die neuesten Blogbeiträge und Meldungen sowie Kandidatenprofile und Wahlkampfthemen an, aber leider nur auf dem iPhone. Die versprochene Android-Version ist anscheinend in der Produktion untergegangen.
Für die FDP wird es ja bekanntlich knapp. So richtig in Schwung kommt der Motor für Baden-Württemberg, was den Online-Wahlkampf betrifft, aber nicht wirklich.
Die Homepage präsentiert sich zwar sehr übersichtlich und in einem dezenten, aber angenehmen Design, doch an interessanten Features mangelt es dem Internet-Angebot allemal. Das Spendenkonto, das über PayPal läuft, und anscheinend auch die Kommentarfunktion bei den aktuellsten Meldungen (nicht alle Parteien haben ja diese Funktion für sich entdeckt) sind dabei schon fast das Innovativste, was die Online-Präsenz der Liberalen zu bieten hat.
Nach produktiver Aktivität auf dem Blog sucht man währenddessen vergeblich. Sehr selten bestückt und seit dem 18.März 2011 nur von den angezeigten Tweets des offiziellen Twitteraccounts lebend, trägt er nur wenig zur Mobilisierung und Information des Wählers bei.
Das Wahlprogramm der FDP wird vor allem in pdf-Format angeboten und durch einen issuu.com-Reader auch komfortabel lesbar gemacht. Überdies wird das Kurzwahlprogramm auch als Tonspur über ein soundcloud-Widget angeboten.
Das einzig Interessante an dieser Internetpräsenz der FDP Baden-Württemberg ist aber, dass der Spitzenkandidat Ulrich Goll in der Marginale verschwindet. Es gibt weder einen Link zu seiner Homepage, noch eine eigene ausführliche Unterseite über den Spitzenkandidaten. Verwunderliches Konzept.
Auch die Linke muss um den Einzug ins Landesparlament bangen und hat deshalb eine Wahlkampf-Offensive mit einer für die Landtagswahl eigens erstellen Website begonnen.
Das Produkt sieht auf den ersten Blick tatsächlich nicht schlecht aus. Aktuelle Meldungen sind personalisiert und können kommentiert werden (!). Auch Beiträge von den eigenen Kandidaten-Websites werden in den Nachrichten-Stream eingebunden - und so eine Website haben fast alle Kandidaten, denn für jeden, der noch keine persönliche Homepage hatte, wurde eine eigene Microseite angelegt, die ihm zwar eine eingeschränkte, aber dennoch vorhandene Internetpräsenz ermöglicht.
Das Design lässt zwar zu wünschen übrig, aber die wichtigsten Funktionen und die Möglichkeit zur Interaktion werden angeboten. Mehr Details zum Wahlprogramm kann man standardmäßig als Tonspur und in pdf-Format erfahren. Als kleines Sahnehäubchen gibt es zusätzlich auch die Möglichkeit das eigene Facebook- oder Twitter-Profilbild mit einem Linke-Badge zu schmücken. Dieses Feature haben zwar andere Parteien schon früher für sich zu nutzen wussten - aber besser spät als nie.
Was der Internet-Präsenz der Linken zu dieser Landtagswahl in Baden-Württemberg jedoch fehlt, ist, ähnlich der FDP, die gelungene Präsentation der Spitzenkandidaten. Marta Aparicio und Roland Hamm werden zwar im Header der Website angezeigt, aber zugehörige Informationen über sie sind auf der Homepage der Linken Mangelware.
Immer mehr Parteien und Landesverbände in ganz Deutschland setzen auf die Wählerkommunikation über Twitter und Facebook. Auch in Baden-Württemberg scheint diese Entwicklung angekommen zu sein. Hier sind alle fünf vorgestellten Parteien sowohl auf Twitter als auch auf Facebook vertreten. Über die Art und Weise sowie Qualität der Nutzung lässt sich jedoch streiten.
Das Angebot der CDU auf Twitter beschränkt sich eigentlich auf eine Art Live-Berichterstattung von Wahlkampfveranstaltungen. Von Zeit zu Zeit gibt es einen abfälligen Kommentar zu Aussagen anderer Spitzenkandidaten, aber generell nichts Weltbewegendes. Auf Facebook sieht die Sache schon ein wenig besser aus. Zwar wird auch hier größtenteils von eigenen Wahlkampfveranstaltungen berichtet, das Ganze aber mit medialem Angebot, wie Videos, Fotos oder Links ausgeschmückt.
Die SPD nutzt sowohl Twitter als auch Facebook so, dass man eigentlich nichts daran auszusetzen hat. Aktuell, mit Fotos, Videos, vielen Links und auch ein bisschen Können läuft hier der Informationsfluss und Wählerdialog sehr gut.
Diese Präsenz überbieten eigentlich nur die Grünen, deren ausgezeichnete Führung von Twitter und Facebook sich auch in den vergleichsweise sehr hohen Fan- und Followerzahlen widerspiegelt. Hier werden wirklich beide Plattformen perfekt für die Information und Mobilisierung der Wählerschaft genutzt.
FDP und Linke weisen bei einer gemeinsamen Beobachtung der beiden Auftritte im Social Web interessanter Weise ein zueinander reziprokes Verhalten auf. FDP setzt vor allem auf Twitter und kommuniziert dort plattformgerecht, jedoch mit nur wenigen Replies, fast keinen Links und kaum Abwechslung. Die Facebook-Fanpage ist hierbei auch kein wirklicher Lichtblick. Sie funktioniert praktisch nur über den Twitter-Feed und führt somit Facebook-intern zu einer spamartigen Ausbreitung von Informationen.
Genau reziprok dazu verhält sich die Linke. Sie nutzt ihre Facebook-Fanpage artgerecht und postet viele mulimediale Inhalte sowie Links. Hier wird aber wiederum Twitter nur über Facebook geführt. Hier wurde anscheinend noch nicht verstanden, dass sich diese beiden Plattformen in einigen Punkten voneinander unterscheiden.
Einige Namen der Spitzenkandidaten zur Landtagswahl in Baden-Württemberg sind ja bereits gefallen. Wir wollen uns nun explizit die Internetpräsenz dieser eigentlichen Hauptakteure des Wahlkampfes zu Gemüte ziehen.
Der amtierende Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) überzeugt nicht wirklicht mit seiner Internetpräsenz. Zwar sind die wichtigsten Inhalte und auch ein anschaulicher Verweis auf die Facebook-Seite des Politikers vorhanden, so richtig überzeugend und beherzt scheint das alles aber nicht zu sein. Das Verwunderliche an der Facebook-Seite ist zudem, dass diese praktisch ausschließlich mit Tweets von einem Twitter-Account bestückt wird, der nicht einmal auf der Homepage angezeigt wird. Trotzdem ist eine Anzahl von ca. 3000 Fans auf der Fanpage und 5000 Freunden auf dem Facebook-Profil gar nicht schlecht.
Die Internet-Präsenz von Nils Schmid (SPD) präsentiert sich in einem schicken Design, das an das des oben besprochenen SPD-Wahlblogs erinnert. Die aktuellen Meldungen kann man zwar auf Twitter oder Facebook mit seinen Freunden oder Followern teilen, aber nach einer Kommentarfunktion sucht man erneut vergeblich. Auch Schmid hat eine eigene Facebook-Fanpage, die ganz gut und regelmäßig bestückt wird. Nur die Fan-Anzahl hält sich mit ca. 1200 Fans vergleichsweise in Grenzen. Auf seinem Facebook-Profil hingegen kann sich der SPD-Politiker mit 2600 Freunden brüsten und erhält von uns nicht nur für die gelungene persönliche Nutzung seines Facebook-Profils, sondern auch seines Twitter-Accounts ein „Gefällt mir“.
Der Spitzenkandidat der Grünen Winfried Kretschmann bietet dem Besucher seiner Homepage ein Standardangebot an Informationen über seine Person und die Arbeit der Grünen allgemein sowie einen Überblick über ausgewählte Pressemitteilungen. Auch Kretschmann ist auf Facebook mit einer Fanpage vertreten. Die etwas über 1000 Fans werden mit oft sehr kurzen Posts und vielen Links abgefertigt, das aber wenigstens in regelmäßigen Abständen und halbwegs aktuell. Alles in allem ein etwas langweiliger Auftritt.
Ulrich Goll (FDP) kann sich wohl mit der ästhetisch schönsten Homepage aller Spitzenkandidaten brüsten. Leider mangelt es hier, wahrscheinlich auch aufgrund der fehlenden Verlinkung von der FDP-Homepage, an Aktivität. Leider ist Goll auch nicht im Social Web vertreten, was ihm vielleicht zumindest ein bisschen Internet-Präsenz verschafft hätte.
Die zwei Spitzenkandidaten der Linken Marta Aparicio und Roland Hamm präsentieren sich beide in einem einander sehr ähnlichen Website-Outfit, der eher standardmäßig aber im Grunde genommen auch ausreichend ist. Auf Facebook ist nur Aparicio vertreten, ihre Aktivität lässt jedoch etwas zu wünschen übrig: Links, Fotos oder Videos werden meist kommentarlos gepostet. Vielleicht ist das auch mit ein Grund für die relativ mickrige Fan-Anzahl, die nur knapp 100 Personen fasst.
Es ist immer wieder interessant, sich die Wahlspots der verschiedenen Parteien zu den Landtagswahlen zu Gemüte zu ziehen. Auch dieses Mal gibt es einige Perlen und ein paar Abgründe politischer Filmkunst zu verzeichnen. Auf geht's zur Filmkritik!
Die CDU wollte in seinem Spot den Face-Morph-Effekt einbauen. Technisch umgesetzt wurde das aber nicht, denn ein bloßer Zusammenschnitt von Gesichtern ohne jeglichen Übergang wirkt einfach nur hastig. Zudem ist auch die Tonspur nicht wirklich sauber zusammengeschnitten worden. Nette Idee, aber schlechte Umsetzung - mit knapp 50.000 Aufrufen trotzdem der Abstauber im Spotwahlkampf.
Die Idee der SPD für ihren Wahlwerbespot ist ebenfalls sehr kreativ. Die Partei nutzt das Genre dabei voll und ganz aus, indem es vor allem mit einer sehr starken und klaren Bildsprache arbeitet. Auch die technische Umsetzung ist außerordentlich gut. Deshalb die zweitmeisten Aufrufe (ca. 18.000 an der Zahl) und „thumbs up“ von unserer Seite für diesen Spot.
So sehr der Online-Wahlkampf der Grünen vor allem für seine Kreativität gelobt werden muss, so muss man leider feststellen, dass ihr TV-Spot zu dieser Landtagswahl zu den schlechtesten zählt. Zwar ist er technisch sehr gut umgesetzt, aber inhaltlich und bildlich ziemlich langweilig. Hier die Kurzfassung: Kretschmann arbeitet im Garten und erzählt aus dem Off über seine Ziele. Weniger als 10.000 Aufrufe erntet dieser Spot bisher. Da wäre vor allem bei diesem Wahlkampf der Grünen definitiv mehr drin gewesen!
Auch die FDP schafft es nicht wirklich, mit seinem Spot zu überzeugen. Es werden zwar bildlich verschiedene Bereiche angesprochen, in denen die FDP mutmaßlich für Verbesserungen gesorgt hat, die Zuordnung ist jedoch etwas unspezifisch und verwirrt den Zuschauer. Kein gelungenes Stück Filmgeschichte und weniger als 5.000 Aufrufe.
Richtig positive Kritik hat der Wahlwerbespot der Linken abgesahnt: Mit fast 12.000 Aufrufen ist er der außerdem am drittmeisten gesehene Wahlspot. Und, ehrlich gesagt, er macht seinem Ruf auch alle Ehre. Zwar technisch kein Meisterwerk, dafür dramaturgisch eine Perle. Glückwunsch!
Alles in allem haben sich alle Parteien offensichtlich viel Mühe gegeben und die Grundregeln des Online-Wahlkampfes auch erfüllt. Ihre Sache besonders gut gemacht haben aber die Grünen und die SPD - nicht umsonst gehören sie auch zu den Favoriten dieser Landtagswahl. Hier wurde Kreativität mit Einfachheit verbunden, gewisse Sachen manchmal zwar nicht zu Ende gedacht, aber doch einen positiven Gesamteindruck gemacht.
Die CDU Baden-Württemberg scheint dieser sehr positiven Entwicklung des Online-Wahlkampfes bei SPD und Grünen etwas nachzuhinken. Die Grundlagen sind natürlich vorhanden: eine Homepage, ein Blog und die mediale Aufbereitung des Wahlprogramms. Man ist auch im Social Web präsent, aber in beiden Punkten mangelt es doch noch sehr stark an Qualität und Umsetzung.
Die FDP und Linke sind die Schlusslichter unseres imaginären Online-Wahlkampf-Rankings. Teils lieblos, teils undurchdacht gestaltet sich der Wahlkampf dieser Parteien. Zwar gibt es immer wieder Lichtblicke, aber generell gesehen ist es keine besonders gute Leistung, die von den beiden um einen Einzug in den Landtag bangenden Parteien erbracht wurde. Wenn es allein nach dem Online-Wahlkampf ginge, dann würde es für sie sehr knapp werden.
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