Die CDU-Mitglieder der Hansestadt Rostock haben am gestrigen Abend die Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens mit 85,9 Prozent der Stimmen für die Oberbürgermeisterwahl am 05. Februar 2012 nominiert.
„Unser Ziel war es, die Wunschkandidatin der Ortsverbände für eine Kandidatur zu gewinnen. Karina Jens ist seit fast 20 Jahren mit der Hansestadt Rostock tief verbunden. Sie bringt Verwaltungserfahrung aus ihren Ämtern als Senatorin und erste stellvertretende Oberbürgermeisterin der Hansestadt Rostock sowie von der Ministerialebene in Schwerin mit. Sie ist mit den Problemen Rostocks bestens vertraut und wird insofern keine Einarbeitungszeit benötigen. Wichtig war uns, dass sie in der Lage sein wird, die politische Kluft zwischen Oberbürgermeister und Bürgerschaft zu einen. Als Präsidentin der Bürgerschaft, als die sie die Hansestadt seit nunmehr zweieinhalb Jahren überregional und international präsentiert, ist es ihr bereits gelungen, Trennendes zu überbrücken“, so der Kreisvorsitzende Dr. Jörn-Christoph Jansen.
So steckte auch Karina Jens bei ihrer Nominierungsrede diesbezüglich ihre Ziele ab: „Zwischen Bürgerschaft und Verwaltung herrschen derzeit unüberbrückbare Kommunikationsschwierigkeiten. Das wird sich mit mir als Oberbürgermeisterin als erstes ändern.“
Bereits vor ihrer offiziellen Nominierung hob auch der CDU-Landesvorsitzende und stellvertretende Ministerpräsident, Innenminister Lorenz Caffier, die Qualitäten der Kandidatin heraus: „Karina Jens ist eine hervorragende und fachkundige Kandidatin für dieses Amt. Sie steht für Transparenz, Kommunikation und Information.“
„Es ist unser festes Ziel, spätestens in der Stichwahl am 19. Februar 2012 den Oberbürgermeister abzulösen. Dazu steht nun in den nächsten Tagen und Wochen viel Arbeit an. Wir werden in der Stadtmitte ein Büro eröffnen, wo die Bürgerinnen und Bürger sich über die Kandidatin, ihr Programm und ihre Ziele informieren und mit ihr ins Gespräch kommen können. Natürlich ist jeder, der Karina Jens in der Wahlkampagne unterstützen möchte, herzlich willkommen. Getreu dem Wahlslogan kann ich sagen ‚Jens geht’s los‘“, so der Kreisvorsitzende Dr. Jörn-Christoph Jansen abschließend.
Kommunen können zur Milderung oder zum Ausgleich außergewöhnlicher Haushaltsnotlagen Zuweisungen aus dem Ausgleichsstock des Landes erhalten. Mit 135.400 Euro hilft das Land nun der Stadt Stößen im Burgenlandkreis, damit die Kommune ihre finanzielle Notlage überbrücken kann. Die Stadt verschuldete sich bei Erschließung eines Neubaugebietes.
Wir lassen unsere Kommunen nicht im Stich und wollen ihnen helfen, Haushaltsprobleme zu lösen. Die Gemeinde Bornstedt mit knapp 900 Einwohnern erhält 330.000 Euro und kann damit ihre Zahlungsschwierigkeiten überbrücken.