Rupp_energetGebaeudesanierung_20120425
Auf den Gebäudebereich entfallen derzeit rund 40 Prozent des deutschen Energieverbrauchs und etwa ein Drittel der CO2-Emissionen. Insbesondere die energetische Sanierung im Gebäudebestand bietet deshalb eines der größten Potenziale zur Energie- und CO2-Einsparung. Die Abgeordneten diskutierten die Senatsantwort zur Großen Anfrage bezüglich dieses Themas. Nach Meinung von Klaus-Rainer Rupp sollte statt einer passiven Beihilfe lieber die aktive und direkte Förderung energetischer Sanierung durch KfW-Förderprogramme aufgestockt werden. „Diese umfassten im letzten Jahr noch 1,5 Milliarden Euro, dieses Jahr sind nur noch 900 Millionen eingestellt. Das ist zu wenig", so der Abgeordnete. Er forderte eine Rekommunalisierung von früherem stadteigenem Wohnungsbestand, um auch diese Gebäude energetisch zu sanieren.