Annkathrin Kammeyer - Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen
In meiner dritten Rede geht es um den Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen. Ziel ist es, die Maßnahmen in einem umfangreichen und ganzheitlichen Paket zu bündeln, für eine bessere Vernetzung zu sorgen und vor allem die Hilfe-Träger und Fachexperten in die Entwicklung des Handlungskonzeptes einzubinden. Im Gegensatz zu vielen anderen Bundesländern gibt es in Hamburg derzeit noch keinen eigenen Landesaktionsplan zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Das wird sich nun ändern. Damit tragen wir der Tatsache Rechnung, dass Frauen überproportional häufig Gewalterfahrungen machen und bestimmte Gewaltformen eine deutlich geschlechtsspezifische Ausprägung haben. Nach der Sicherung der Finanzierung der Frauenhäuser in Hamburg setzen wir mit diesem Antrag nun unseren Einsatz für die Rechte der Frauen fort.
Schulbau-Verhinderungsprogramm: Dr. Walter Scheuerl, MdHB, Rede v. 9.5.2012
Hamburg, 9. Mai 2012 - Top-Thema in der Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft ist der Schulbau in Hamburg: Die Lage im Hamburger Schulbau ist desaströs: Nach den Sommerferien 2012 sollen rund 10.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler in Containern unterrichtet werden, der Sanierungsstau wird auf rund 3 Milliarden Euro geschätzt, interne Papiere der Finanz- und Schulbehörde sprechen dafür, dass schnelle Abhilfe nicht in Sicht ist: Die Volksinitiative „Wir wollen lernen!" (www.wir-wollen-lernen.de) hat ein internes Senatspapier vom 10. April 2012 veröffentlicht, nach dem Hamburgs Schulen künftig Budgets für ihren Standort erstellen müssen, in denen die Mieten (für das Schulgebäude), alle Personal- und Sachkosten enthalten sein müssen. Weiter heißt es in dem Senatspapier, das Sie unter folgendem Link downloaden können (www.wir-wollen-lernen.de auf S. 6: „Mehrbedarfe erfordern ... Einsparungen im Schulbudget an anderer Stelle." Faktisch werden damit dringend notwendige Sanierungen und Ausbauten vieler Schule verhindert. Denn die wenigsten Schulen können es sich erlauben, bei ihrer ohnehin schon zu knappen Lehrkräfteausstatung oder an anderer Stelle zu sparen, um die Kosten baulicher Maßnahmen im Budget ausgleichen zu können. Es kommt hinzu: In dem sog. Musterflächenprogramm für Hamburger Schulen vom Oktober 2011 (siehe: www.wir-wollen-lernen.de werden für Hamburger Schülerinnen und Schüler unterschiedliche rechnerische Flächenwerte zugrunde gelegt: Grundschüler ...