Fraktion: heftige Debatte über die Annahme von Einladungskarten von Vereinen, Hertha usw. Im meinen Bereichen: Verkehr, Bauen und Wohnen sowie Inneres, Ordnung und Sicherheit sehe ich für mich keine Gefahr mich zu bereichern oder gefahr zu laufen gar Befangenheit zu sein.
Der Papst muss gegenüber den Pius-Brüdern endlich eine klare Trennungslinie ziehen
Antisemitische und menschenrechtswidrige Propaganda darf von Rom nicht geduldet werden.
Das Generalobere der Piusbrüder Bischof Fellay lehnt eine Annahme der Bedingungen des Vatikan ab und sagte, die römische Seite habe als Beispiele für ihr Traditionsverständnis auch auf Ökumene und Religionsfreiheit verwiesen, wie sie im Katechismus der Katholischen Kirche dargelegt würden. Dies seien «exakt die Punkte, derentwegen wir das Konzil zurückweisen. Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher, erklärt hierzu:
Der Papst muss gegenüber den Pius-Brüdern endlich eine klare Trennungslinie ziehen. Die Pius-Brüder haben in einer Volkskirche in einer demokratischen Gesellschaft keinen Platz.
Antisemitische und menschenrechtswidrige Propaganda darf von Rom nicht geduldet werden.
Hier ist eine Klärung überfällig!
Rom muss klar stellen: Wer die Menschenrechte einschließlich der Religionsfreiheit ablehnt, hat in der katholischen Kirche nichts zu suchen. Auch die antisemitische und homophobe Propaganda aus der Pius-Bruderschaft darf nicht akzeptiert werden.
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Habe heute u.a. in der "Mitteldeutschen Zeitung" den Umgang der Opposition mit dem Bundespräsidenten kritisiert: Es zeigt deutlich, wie doppelzüngig das rein taktisch motivierte Spiel der Opposition ist. Rote und Grüne werden nicht müde, den Bundespräsidenten zu verurteilen. Zugleich setzen sie offenkundig für sich selbst ganz eigene Maßstäbe. Wer sich wie Kurt Beck per Privatjet zu Medienevents einfliegen lässt, sollte den Stab nicht leichtfertig über andere brechen. Gleiches gilt für den Fußballfan Cem Özdemir.
Dichtheitsprüfung von Abwasserleitungen war heute Thema im Landtag:
Heute wurden die Gesetzentwürfe zur Änderung des Landeswassergesetzes in erster Lesung beraten. Darunter fallen auch die Vorschriften, die für die Dichtheitsprüfung von privaten und öffentlichen Abwasseranlagen gelten sollen.
Nach monatelangen vergeblichen Bemühungen um eine bürgerfreundliche Umsetzung der Dichtheitsprüfung durch Minister Remmel haben CDU und FDP im Dezember einen eigenen Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser stand heute gemeinsam mit dem kürzlich vorgestellten rot-grünen Gesetzentwurf auf der Tagesordnung.
Der Kern des schwarz-gelben Gesetzentwurfs ist die Abkehr von der grundsätzlichen Annahme, dass häusliche Kanalanschlüsse undicht sind. Anstatt Hausbesitzer unter Generalverdacht zu stellen, schlagen wir vor, dass die Durchführung einer Dichtheitsprüfung nur dann erforderlich ist, wenn ein begründeter Verdacht auf einen Schaden vorliegt. Die CDU wird auch weiterhin Druck machen und auf eine bürgerfreundliche Regelung drängen.
Kassiererinnen im Supermarkt werden schon entlassen, weil sie nur einen Pfandbon eingesteckt haben, aber der Bundespräsident meint, für ihn können Sonderregeln gelten. Andere Politiker mussten wegen Bonusmeilen zurücktreten. Und was sollen wir denn dem kleinen Beamten sagen, der bei der Annahme eines Geschenks seinen Job verliert? Christian Wulff und Angela Merkel verschieben die Maßstäbe für Anstand, Respekt, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit in der Politik in die falsche Richtung. Sie zerstören die bürgerlichen Werte, für die sie angeblich stehen. Der Bundespräsident hatte die Chance, die Debatte mit Offenheit und Ehrlichkeit zu beenden. Leider hat er sie nicht genutzt.
Die SPD sieht die Kreditaffäre mit der Stellungnahme von Bundespräsident Christian
Wulff nicht ausgestanden. "Es bleiben Fragen offen, die aufgeklärt werden müssen", so der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Unklar sei das Amtsverständnis
eines Bundespräsident, der versuche, eine kritische Berichterstattung zu unterbinden. Geklärt werden müsse auch, ob der ehemalige Ministerpräsident mit der Annahme eines Privatkredites von der Gattin eines Unternehmers gegen das
niedersächsischen Ministergesetzes verstoßen habe.
"Christian Wulff ist kein Opfer einer Medienkampagne, sondern hat mit Problemen zu kämpfen, für die er selbst verantwortlich ist", sagte Heil. Das Interview sei kein Befreiungsschlag gewesen.
Wulff hatte in einem Fernsehinterview schwerwiegende Fehler eingeräumt, einen
Rücktritt aber abgelehnt. "Ich weiß, dass ich nichts Unrechtes getan habe", hatte der Bundespräsident erklärt.
Durch Einzelspenden unterhalb der Veröffentlichungsgrenze an den FDP-Kreisverband des Parlamentarischen Staatssekretärs des für Rüstungsexporte zuständigen Wirtschaftsministeriums hat der Waffenhersteller Heckler & Koch allem Anschein nach versucht, Einfluss auf die Rüstungsexportpolitik zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft muss nun herausfinden, inwieweit es sich hier um Korruption handelt. Zudem gehören zur Annahme von Parteispenden immer zwei. Auch wenn einen bei FDP und CDU nichts mehr wundert, muss sie zu einer lückenlosen Aufklärung beitragen. Der böse Schein bleibt.
Nachdem sich die SPD der Aufklärung des NSU-Naziterrors durch einen Untersuchungsausschuss lange verweigert hat - aus Angst um Enthüllungen in sozialdemokratisch geführten Innenministerien - ist sie gestern zur Vernunft gekommen. Leider spielt die SPD weiter auf Zeit, spuckt große Töne und macht nichts. Die Einsetzung des Untersuchungsausschusses, wofür wir mit der Linksfraktion auf die Stimmen der SPD angewiesen sind, verzögert sich deshalb um vermutlich vier weitere Wochen. Das ist zynisch gegenüber den Opfern und es bricht das gegebene Wort, schnell und lückenlose Aufklärung betreiben zu wollen.
Immer tiefer versinkt Heckler & Koch im Korruptionssumpf. Offensichtlich wurde durch Parteispenden versucht, Einfluss auf Rüstungsexportpolitik zu nehmen. Spenden in einer gezielten Höhe unterhalb der Meldegrenze an Parteien hat offenbar nicht nur ein "Geschmäckle". Die Staatsanwaltschaft muss nun herausfinden, inwieweit es sich bei gezielten Spenden an Kreisverbände von Entscheidungsträgern um Korruption handelt. Zudem gehören zur Annahme von Parteispenden immer zwei. Auch wenn einen bei FDP und CDU nichts mehr wundert, muss sie zu einer lückenlosen Aufklärung beitragen.
Traurig, aber leider wahr:"In Deutschland ist die Einkommensungleichheit seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. In den 80er und 90er Jahren gehörte das Land zu den eher ausgeglichenen Gesellschaften, inzwischen liegt es nur noch im OECD-Mittelfeld. Mit durchschnittlich 57.300 Euro verdienten die obersten zehn Prozent der deutschen Einkommensbezieher im Jahr 2008 etwa achtmal so viel wie die untersten zehn Prozent (7400 Euro). In den 90ern lag das Verhältnis noch bei 6 zu 1, der aktuelle OECD-Durchschnitt ist 9 zu 1."