Verleihung der Ehrenmedaille der Stadt Leipzig an den Grafiker Matthias Klemm, der aus seinem christlichen Glauben heraus eine Vielzahl engagierter Bilder, Wandbilder und Baukunstwerke geschaffen hat. Solche wie den Klemm bräuchten wir mehr...
Eine dringend erforderliche Diskussion zur Zukunft der Theater- und Orchesterstandorte im Land, denen das Wasser bis zum Halse steht, wurde von der möglichen künftigen Koalition erst einmal auf die lange Bank geschoben. Auch dies lasse nichts Gutes erwarten, denn auch hier diktiere der Sparkurs die Feder. Die Theater und Orchester brauchen eine Soforthilfe, um die schwelende Insolvenzgefahr abzuwenden. Darüber hinaus bräuchten sie langfristige Bestandssicherheit, das seit 1994 gleich gebliebene Finanzvolumen sei völlig unzureichend. Dies berücksichtigt weder Tarifentwicklungen noch Kostensteigerungen und hat bereits zu massiven Personalabbau geführt.
ist im Plenum im Landtag NRW. Aktuell geht es zum das skandalöse Steuerabkommen zwischen der Schweiz und der BRD. Durch das Abkommen wird es den Steuerhinterziehern geradezu schmackhaft gemacht, ihr Geld legal dort anzulegen. Dabei bräuchten wir die Steuereinnahmen dringend in den deutschen Steuerkassen - so sieht Haushaltssanierung a la CDU und FDP also aus :-(
Auszug aus dem Artikel vom ALLGÄUER ANZEIGEBLATT vom 10.09.2011 von Klaus Kiesel und Sabine Beck
Der Chef der Freien Wähler besichtigt das Burgberger Hörnle - «Jetzt auszusteigen wäre tödlich»
Die Finanzierung läuft vorerst noch bis Ende des Jahres - doch die Bergwaldoffensive (BWO) am Burgberger Hörnle muss weitergehen. Darüber sind sich Forst, Jagd und Bürgermeister Dieter Fischer einig. Rückenwind bekommen sie dabei von Hubert Aiwanger: Der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler (FW) begutachtete mit den Vertretern den Wald vor Ort und meinte: «Jetzt aus der BWO auszusteigen wäre tödlich.»
Grundsätzlich seien Siedlungen in Burgberg beispielsweise durch Muren und Lawinen bedroht, die am steilen Berghang abgehen könnten, wie Bürgermeister Fischer erläuterte. Darum sei ein intakter und widerstandsfähiger Schutzwald durch die Fortführung der BWO unabdingbar.
«Auch wir müssen wissen, wie es weitergeht», sagte Klaus Dinser, beim Kemptener Landwirtschaftsamt zuständig für die Bergwaldoffensive, an die Adresse der Bayerischen Staatsregierung. Nicht nur seine Mitarbeiter bräuchten Planungssicherheit, auch «die Waldbesitzer rennen uns schon die Türen ein». Ohne die BWO müssten diese nämlich draufzahlen, wie Richard Zeller an einem Rechenbeispiel erklärte. Laut dem Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Burgberg seien das etwa 20 bis 30 Euro pro Festmeter Holz. Die Kosten seien deswegen so hoch, weil nur ein Hubschrauber die Stämme aus dem steilen Gelände ins Tal bringen kann.
«In diesen Lagen muss der Staat die Bewirtschaftung und Erschließung der Wälder besser unterstützen, sonst funktioniert das Ganze in absehbarer Zeit nicht mehr», lautete Aiwangers Fazit.
Management für Lebensraum gefordert
Ein professionelles Lebensraum- und Wildtiermanagement für den bayerischen Alpenraum forderte Jürgen Wälder, Geschäftsführer der Hochwildhegegemeinschaft Sonthofen im Rahmen der Diskussion: «Der Tourismus kann sich im Wald frei entfalten - niemand will ihn wegdiskutieren - aber irgendjemand muss doch klare Spielregeln aufstellen.» Es gebe noch keine Behörde, die sich gezielt um den Lebensraum der Tiere kümmert, obwohl der immer mehr touristisch genutzt werde. Aiwanger: «Da hat er recht.»