Überhöhte Dispo- und Überziehungszinsen 30-09-2010 Maisch MdB.mp4
Bei einem historisch niedrigen Leitzins der Europäischen Zentralbank von derzeit 1 Prozent sind Überziehungszinsen bis effektiv fast 20 Prozent für private Girokonten nicht begründbar und nicht akzeptabel. Laut Bundesbank wurden in Deutschland im Mai 2010 rund 41,6 Milliarden Euro Überziehungskredite genutzt. Jeder Prozentpunkt zu viel an Zinsen kosten die verschuldeten Bankkundinnen und --kunden demnach rund 416 Millionen. Die Bundesregierung ist verpflichtet, Verbraucherinnen und Verbraucher zu schützen und für faire Marktbedingungen zu sorgen. Banken sollen nur verhältnismäßige und leistungsgerechte Zinsen verlangen dürfen. Auch die Basis der Zinsberechnung muss transparent werden. Es ist Zeit, regulierend in den Markt einzugreifen. Denn unfaire Geschäftspraktiken führen nicht nur zu Vermögensschäden, Vertrauensverlusten und Verzerrungen imWettbewerb, sondern gefährden auch die soziale Marktwirtschaft und die Akzeptanz von politischen Rettungspaketen für die Finanzbranche. Hier geht es zum Antrag "VerbraucherInnen vor überhöhten Überziehungszinsen schützen": Antrag_UEberziehungszinsen.pdf
Rede zu Zinssätze für Dispo- und Überziehungskredite
Redebeitrag von Dr. Erik Schweickert (FDP) am 30.09.2010 um 16:14 Uhr (62. Sitzung, TOP 6)
Carsten Sieling - Rede im Deutschen Bundestag zu Dispo- und Überziehungskrediten am 30.09.10
Rede zum Antrag Drs. 17/2913 und Drs. 17/3059 „Zinssätze für Dispositions- und Überziehungskredite", Plenarprotokoll 62. Sitzung vom 30. September 2010, S. 6489.
Carsten Sieling Rede im Deutschen Bundestag zu Zinssätze für Dispo und Überziehungskrediten am 30 09 10