Nürnberg - Auf den weiß eingedeckten Tafeln stehen Flaschen mit Wasser und Schälchen mit Datteln. Es ist der erste Tag des Ramadan – türkisch "Ramazan" - des wichtigsten und heiligen Monats der Muslime. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DiTiB) hat zum "Dialog – Fastenbrechessen...
besuchte am 26.11., gemeinsam mit dem Arbeitskreis der CDU für die Enquete-Kommission Migration und Integration, die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. – kurz DITIB – in Frankfurt. In der DITIB sind über 75 % der türkischen Moscheevereine organisiert und nach Umfragen vertritt der Verein fast 70 % der in Deutschland lebenden Muslime. Die Mitglieder des Arbeitskreises führten intensive Diskussionen mit Vertretern der DITIB und es wurde erkennbar, wie wichtig es für die Integration ist, dass die Ausbildung der Imame in Deutschland erfolgen kann und dass solche Gespräche geführt werden.Es war beeindruckend, wie mittags um 12 Uhr in erstaunlichen Mengen die Gemeindeangehörigen zum Freitagsgebet geeilt kamen.Es wurde deutlich, dass es DITIB trotz der vielen Mitglieder nicht gelingt, einen einheitlichen Sprecher für den Islam in Deutschland zu definieren und es somit an einer Lehrautorität mangele. Daher könnte es auch zukünftig schwierig werden, die Weiterentwicklung des Islams in Deutschland voran zu bringen.