Pro Jahr kostet die Förderung Erneuerbarer Energien jeden Haushalt derzeit rund 125 Euro. Obwohl die Photovoltaik nur drei Prozent zur Energieerzeugung beitrage, sei die von allen Verbrauchern erhobene Umlage zur Förderung der Solarenergie auf sechs Milliarden Euro gestiegen, so Rösler.
FREIE WÄHLER kritisieren Zeil-Vorstoß zur Einschränkung der Erneuerbaren Energien
FREIE WÄHLER: FDP will die Erneuerbaren Energien torpedieren
Auf scharfe Kritik bei den FREIEN WÄHLERN stößt der Vorschlag des bayerischen FDP-Wirtschaftsministers Zeil, den Vorrang für die Einspeisung von Erneuerbaren Energien zu Gunsten von Gaskraftwerken abzuschwächen. Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER: „Die FDP will die Erneuerbaren Energien torpedieren. Es kann nicht richtig sein, importiertes Gas zu verbrennen und dabei die Kollektoren zurückzufahren, während die Sonne scheint. Wir müssen das System so organisieren, dass wir die Kapazität Erneuerbarer Energien voll ausschöpfen können.“
Der wirtschaftspolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER, Alexander Muthmann, fordert mehr Anstrengungen im Bereich der Speicherung Erneuerbarer Energien und intelligenter Verbrauchssteuerung: „Wir müssen den Anteil von Erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren noch massiv ausweiten, um die Energiewende zu schaffen. Wenn wir die jetzigen geringen Anteile schon nicht im Netz unterbringen, dann ist das ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen. Gaskraftwerke ja, aber nicht zu Lasten der Erneuerbaren, sondern als Ergänzung.“
Kritik an der Politik des Wirtschaftsministers kommt auch von Thorsten Glauber, energiepolitischer Sprecher der Fraktion: „Anstatt mit russischen Energiemultis zu verhandeln, hätte der Wirtschaftsminister besser mit den bayerischen Kommunen zusammenarbeiten sollen. Wir FREIE WÄHLER haben frühzeitig darauf hingewiesen, dass im Bereich der dezentralen, kommunalen Energieversorgung großes Potential vorhanden ist. Mit unserer Forderung nach einer höheren Vergütung der Kraft-Wärme-Kopplung kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Durch kleinere kommunale Energieerzeuger bleibt die Wertschöpfung vor Ort und der Netzausbau kann aufgrund der dezentralen Einspeisung wesentlich geringer ausfallen.“
Die FREIEN WÄHLER kritisieren außerdem massiv das Vorhaben der Bundesregierung, Nachrüstkosten zum graduellen Herunterfahren einer Photovoltaik-Anlage zwecks Netzstabilisierung auf die rund 315 000 Betreiber dieser Anlagen umzulegen. Aiwanger: „Wieder einmal soll durch skrupellosen Vertrauensbruch in der Branche der Erneuerbaren Energien Verunsicherung ausgelöst werden, um die Bürger vom Engagement in der Energieerzeugung abzubringen. Monopolbewahrung anstatt Bürgerbeteiligung ist auch hier das Motto von Schwarz-Gelb.“
Der Hauseigentümer als Stromerzeuger hieß das Thema, über das die Kreis-CSU im Rahmen der zweiten von insgesamt vier Energie-Themen informierte und diskutierte. Der Veranstaltungsraum in der GWF in Repperndorf war gut gefüllt und die Gäste hörten gespannt den Ausführungen der Fachleute verschiedener Energiefirmen zu.
Das Hauptaugenmerk lag auf den Möglichkeiten zur Stromerzeugung für das eigene Haus. Hierzu wurden zwei unterschiedliche Konzepte beleuchtet. Die Firma Belectric, Weltmarktführer im Solarbereich, informierte über die Vorteile einer Photovoltaikanlage gekoppelt mit einem Batteriespeicher zur eigenen Stromversorgung. Bereits eine Solarfläche von ca. 35 qm reicht aus, um mit den entsprechenden Batterien ein Einfamilienhaus bei Tag und Nacht mit Strom zu versorgen.
Einen anderen Weg zeigte die Firma Senertec aus Schweinfurt, die mit dem „Dachs“, ein Mini-Blockheizkraftwerk (BHKW) für den privaten Haushalt vorstellte. Der große Vorteil gegenüber einer konventionellen Heizanlage ist, dass “der Dachs“ mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung Strom, Warmwasser und Heizwärme produziert und somit einen hohen Wirkungsgrad erzielt. Derartige BHKWs laufen bereits mehrfach auch im Landkreis Kitzingen erfolgreich.
Zielsetzung der Veranstaltungsreihe ist es, so der CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete
Dr. Otto Hünnerkopf: „Mit den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten zu diskutieren, wie die Energieversorgung gerade auch unter Beteiligung von Hausbesitzern zu lösen ist. Hierzu zählen neben dem Energiesparen auch Aspekte wie die eigene und dezentralen Energieerzeugung.“ Mit Lösungsansätzen wie ein ganzer Ort die Energieversorgung organisieren kann, setzt sich die Themenreihe am 28. Oktober 2011 in Volkach im Kath. Pfarrheim fort.
verteilte an die Kinder beim Energietag kleine Windräder. Die rot-grüne Landesregierung will die Nutzung der Windkraft ausbauen. Im Jahr 2010 soll diese auf einen Anteil von 10 % der gesamten Energieerzeugung gesteigert werden. Zur Zeit sind es ca. 0,8 %. Die Windkraftinitiative Ingersheim hatte einen Stand in partnerschaftlicher Nähe zur SPD-Initiative.
„Die Koalition in Rheinland-Pfalz hat sich ehrgeizige, aber gut zu erreichende Ziele für ihre Energiepolitik gesetzt. Eine Stärkung der Erneuerbaren Energien ist sinnvoll und alternativlos. Wir gestalten diese Politik so, dass alle Menschen unseres Landes von bezahlbarer und ökologischer Energieerzeugung profitieren“, stellten der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz Hendrik Hering und der energiepolitische Sprecher Jens Guth fest.
„Die notwendigen Schritte haben wir in unseren energiepolitischen Vorstellungen präsentiert, einen ersten Schritt wollen...
Heute interessante Gespräche um die Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien im Wahlkreis geführt. Auch in der Opposition bleibe ich dem Thema engagiert verbunden.
Wertschöpfung in der Region halten: Bei einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Arzberg ging es um die Zukunft Nordostbayerns. Die dezentrale Energieversorgung bietet dabei die größten Chancen Wertschöpfung aus der Energieerzeugung - und damit Geld - in der Region zu halten.