Rupp_Stromerzeugung_20120222
Die Abgeordneten diskutierten die Antwort des Senats auf die große Anfrage bezüglich der Stromerzeugung. In der Stadt Bremen besteht ein erhebliches technisches Potenzial für dessen ökologische Modernisierung. Die Stromerzeugung aus Kohle stellt in Bremen neben der Stahlerzeugung die maßgebliche Quelle der CO2-Emissionen dar. In der Stadt Bremen werden an drei Standorten Kohlekraftwerke betrieben, die im Zeitraum von 1968 bis 1989 in Betrieb genommen worden sind. Für Klaus-Rainer Rupp geht es im kleinsten Bundesland nicht schnell genug voran mit der ökologischen Erneuerung der Stromerzeugung. „Dies ist kein technisches Problem mehr, wie man bei der Windenergie und Photovoltaik beispielsweise sieht. Es wird leider immer noch Wirtschaftlichkeit den Umweltinteressen gegenübergestellt. Und wenn es sich nicht rechnet, wird nichts gemacht." Der Abgeordnete forderte zudem, dass im Bereich Stromsparen noch mehr getan werden müsste.