»Es geht nicht um Personen, sondern darum, wie wir uns politisch aufstellen. Wir müssen überlegen, warum gerade junge Leute Piraten gewählt haben, welches unsere Defizite sind und welchen Stellenwert dabei das Personal hat.« (Walter Mayer, Bezirksvorsitzender Charlottenburg-Wilmersdorf) - Nun denn, eine gute Gelegenheit, nochmal auf die inhaltliche Diskussion hinzuweisen, so auf den Parteitags-Beschluss, der sich mit den Lehren aus der Wahl und dem 'Wie weiter?' befasst http://www.die-linke-berlin.de/die_linke/parteitage/3_landesparteitag/3_tagung/beschluss/1/ sowie auf die Diskussion nach der Wahl bei uns im Blog, die in die selbe Richtung weist http://www.die-linke-berlin.de/wahlen/blog/. Eine Debatte, die damit nicht abgeschlossen ist, sondern auf den verschiedenen Ebenen weiter läuft. Schließlich geht es, wie Klaus Lederer sagt, "vor allem um die inhaltliche und politische Erneuerung der Partei", die Frage, in was für einem Berlin wir leben wollen und wie wir als LINKE dazu beitragen. Und dazu brauchen wir euch!
AFP zum Grundsatzprogramm:
Die FDP will in ihrem neuen Grundsatzprogramm mit einem Bekenntnis zu Eigenverantwortung, Marktwirtschaft und fairen Aufstiegschancen um Wähler werben. In dem 30-seitigen Entwurf, welcher der Nachrichtenagentur AFP vorliegt, grenzt sich die FDP als "einzige Partei der Freiheit" von der Konkurrenz ab. Zu den Kernanliegen zählt die rechtliche Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit der Ehe.
In dem Entwurf wenden sich die Liberalen an eine besonders leistungsbereite und aufstiegsorientierte Wählerklientel. Andere Parteien "propagieren eine träge und bevormundende Anspruchsgesellschaft", heißt es darin. Dem setze die FDP ihre Vorstellung eines liberalen Sozialstaats entgegen: "Aufstieg durch Leistung, unabhängig von sozialer Herkunft, bleibt eine bestehende Herausforderung für die Liberalen", heißt es. "Eine Erneuerung des Aufstiegsversprechens legitimiert die marktwirtschaftliche Ordnung." Sozialer Aufstieg solle "für alle möglich" sein.
Auf Distanz zum Koalitionspartner CDU gehen die Liberalen mit ihrer Forderung nach einer rechtlichen Aufwertung der Homo-Ehe. "Alle Paare sollen die Ehe eingehen können", heißt es in dem Entwurf. "Wir machen bei Rechten und Pflichten keine Unterschiede zwischen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern und Ehegatten." Dabei solle auch der Weg zu Adoptionen durch gleichgeschlechtliche Paare geebnet werden: "Liberale wollen allen Menschen die Freiheit eröffnen, sich für eine Familie mit Kindern entscheiden zu können."
Als "sozialpolitisches Ideal" nennt der Entwurf den "aktivierenden, aufstiegsorientierten Sozialstaat". Wer die "Teilhabe an Arbeit und Wohlstand verliert, soll nicht dauerhaft alimentiert werden, sondern Hilfe zu einer erneuten Chance auf Teilhabe erhalten."
Zentrales Instrument sei dabei das "liberale Bürgergeld". Für das Bürgergeld tritt die FDP bereits seit ihrem Parteitag 2005 ein. Es soll an bedürftige, arbeitsunfähige und arbeitsbereite Bürger gezahlt werden, die keinen Job finden. Um den Anreiz zur Aufnahme einer geringbezahlten Tätigkeit zu erhöhen, soll zusätzliches Einkommen nicht so stark angerechnet werden.
Statement zum Jahreswirtschaftsbericht:
Der wirtschaftliche Ausblick in Deutschland verlangt Realismus und Tatkraft. Beides verweigert die Regierung Merkel. Dies ist weder die Zeit für Alarmismus, noch für Schönfärberei.
Tatsache ist, dass Deutschland in den vergangenen Jahren besser durch die Krise gekommen ist als andere Volkswirtschaften. Doch jetzt trüben sich die Wachstumserwartungen massiv ein. Unsere Stärke im Export macht uns nun besonders verwundbar. Angesichts der Tatsache, dass 60 Prozent unserer Ausfuhren in Länder der Europäischen Union gehen, gilt: Es kann Deutschland wirtschaftlich nicht gut gehen, wenn es dem Rest Europas schlecht geht.
Notwendig ist jetzt eine Doppelstrategie: Wir müssen die Binnenwirtschaft in Deutschland stärken durch angemessene Lohnerhöhungen und mehr Investitionen in Bildung, Forschung und Infrastruktur. Um Absatzmärkte für die deutsche Wirtschaft in Europa zu sichern, brauchen wir ein Programm zur Erneuerung der industriellen Basis in Europa, das aus dem Aufkommen einer Finanzmarktsteuer finanziert werden muss.
Bei beiden Aufgaben versagt die Bundesregierung. Für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung und sichere Arbeitsplätze braucht Europa nicht nur eine Fiskalunion, sondern einen Wachstumspakt – gerade auch im Interesse Deutschlands.
Steinmeier gestern Abend beim Verband der Automobilindustrie: "Es kann Deutschland also auf dauer nicht gut gehen, wenn es Europa schlecht geht.
Brauchen wir ein Konjunkturprogramm? Nein, wir dürfen in einer Krise des Vertrauens in die öffentlichen Finanzen nicht einfach blind Geld auf die Probleme schmeißen und Verschuldung erhöhen. Es geht um mehr. Europa braucht eine Strategie der industriellen Erneuerung. Wir müssen Lehren aus der Finanzkrise ziehen. Nach Jahren, nach Jahrzehnten der Deindustrialisierung brauchen wir eine Neuorientierung. Diese Aufgabe entscheidet über die Zukunft. Wir müssen die Weichen stellen für Europas Wohlstand im 21. Jahrhundert – Weichen stellen durch einen Richtungswechsel zur Realwirtschaft." (Team Steinmeier)
besuchte den Neujahrsempfang der Gemeinde Pleidelsheim. Der SPD-Landtagsabgeordnete ließ sich von einer großartigen Aufführung des Musicals Anatevka begeistert in die Auseinandersetzung von Tradition und Erneuerung mitnehmen. Mit Pleidelsheimer Gemeinderäten und Sponsoren unterhielt sich Thomas Reusch-Frey in der Pause über den Wert der kulturellen Förderung und die Bedeutung der künstlerische Möglichkeiten für die Bildung junger Menschen. Eine unvergessliche Aufführung genossen mit dem Landtagsabgeordneten weitere 500 Besucherinnen und Besucher in der Pleidelsheimer Turn- und Sporthalle.
Seit sieben Jahren wird in Wittenberg Erbsensuppe für einen guten Zweck verkauft.
“Sollen die Leute mal ruhig die Suppe auslöffeln, es ist ja für einen guten Zweck”, lachte Landtagsabgeordnete Corinna Reinecke (SPD) am Montagmittag am Rande des Wittenberger Weihnachtsmarktes. Seit elf Uhr verkaufte sie zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Stadtrat Rene Stepputtis (SPD) dicke Erbsensuppe mit Würstchen – und die Einnahmen aus der Aktion fließen in die Erneuerung der...