ist nach Kenia und Äthiopien gereist, um die Lage von Hunderttausenden von Menschen, die aus Somalia wegen der Dürre und der kritischen politischen Situation fliehen, mit eigenen Augen zu sehen. "Neben den gravierenden Schwierigkeiten und Herausforderungen durch die Umstände ist es beeindruckend wie sowohl die Einheimischen wie auch die internationalen Organisation diese Situation meistern, Hut ab!“
Frankreich braucht «Stromhilfe» aus Deutschland
Berlin (dpa) - Trotz Atomausstiegs und Energiewende produziert
Deutschland auch bei anhaltenden Minusgraden mehr Strom, als im
Inland verbraucht wird. Deutschland kann also exportieren und
besonders Frankreich, das nach der Stilllegung von acht deutschen
Atomkraftwerken zeitweise viel Strom in das Nachbarland ausführte,
ist derzeit auf «Stromhilfe» angewiesen. Nach Angaben von
Netzbetreibern kletterte der Verbrauch dort am Dienstagabend um 19.00
Uhr auf rekordverdächtigte 100,5 Gigawatt. Für Mittwoch wurden
demnach ähnliche Werte für den Mittag und für den Abend erwartet.
Der Verbrauch entspreche der Leistung von über 80 Atomkraftwerken
und ist damit derzeit fast doppelt so hoch wie in Deutschland, hieß
es. In Deutschland habe es trotz 15 Millionen mehr Einwohnern am
Dienstagabend nur einen Verbrauch von rund 51 Gigawatt gegeben. Ein
Grund dafür sei, dass es in Frankreich sehr viele Stromheizungen
gibt. Der Börsenstrompreis war mit 34 Cent je Kilowattstunde in
Frankreich wegen der massiven Nachfrage fast dreimal so hoch wie zur
selben Zeit in Deutschland.
Teilweise muss Frankreich den Angaben zufolge derzeit mehr als
7000 Megawatt (MW) Strom pro Stunde importieren, um die Versorgung
aufrecht zu erhalten. In Deutschland federe gerade in hohen
Verbrauchszeiten am Mittag wegen der vielen Sonne der oft geschmähte
Solarstrom Verbrauchsspitzen ab. Teils werden netto über 3000 MW pro
Stunde ausgeführt.