"Schulden-Soli für Schuldenländer" - Gastbeitrag von Martin Zeil in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Zukunft des Länderfinanzausgleichs und der Möglichkeit, über einen Schulden-Soli auch die unsolide wirtschaftenden Länder zu disziplinieren.
"Schon die Androhung eines Schulden-Soli wird die Damen und Herren disziplinieren, für die sich Regieren im Geldausgeben erschöpft. Denn sie könnten die höchst unangenehmen Folgen der eigenen Politik (wenn man das so bezeichnen will) endlich nicht mehr auf andere abwälzen. Eintreiben müssten sie die Außenstände dann bei den eigenen Landeskindern. Und das heißt: Schluss mit kostenlosem Studium, Aus für kostenlose Krippenplätze. Auch diese Länder könnten dann nur noch so viel Geld ausgeben, wie sie einnehmen. Der Beginn eines aus bayerischer Sicht wunderbaren Wettbewerbs-Föderalismus. Mit gleichen Regeln für alle!"
Pressemitteilung zum Thema "Bund soll Schulen helfen dürfen"
Eine Unzahl verschiedener Schulformen in der Bundesrepublik, die mangelnde Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse der Bundesländer und die unterschiedlichen Bildungschancen für die Kinder hält der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel für „den größten Fehler des Föderalismus“. Deshalb hat er den Vorstoß seiner SPD-Bundestagsfraktion mit erarbeitet, das sogenannte „Kooperationsverbot“ von Bund und Ländern in der Bildung endlich zu überwinden. „Dann könnte der Bund durch dauerhafte Finanzhilfen für Bildung dafür sorgen, dass eine Ungleichbehandlung der Kinder verhindert und Bildung verbessert wird“, hofft Röspel.
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http://www.roespel.de/presse/1426.htm
Die Position bezüglich des ESM wird angenommen, weil wir in der Regierung sind. Die Haltung zum Kooperationsverbot ist leider richtig daneben. Der Föderalismus gilt mehr als Bremse und nicht als Chance.