PRESSEMITTEILUNG
Privatisierung der Immobilienverwaltung der Weißenhofsiedlung abgewendet - http://www.weissenhofsiedlung.de/
Der Stuttgarter CDU-Bundestagsabgeordnete
Dr. Stefan Kaufmann hat durch eine Intervention beim Bundesminister der Finanzen erreicht, dass die geplante Auslagerung der Immobilienverwaltung der Weißenhofsiedlung auf einen externen Dienstleister nicht umgesetzt wird. Dies bestätigte die für Bundesimmobilien zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BlmA) gegenüber Kaufmann am Mittwoch, den 23. Mai 2012.
„Die Verwaltung der Weißenhofsiedlung durch die BlmA hat sich bewährt. Durch die heutige Entscheidung können die Interessen des Runden Tisches Weißenhof und damit die Belange des Denkmalschutzes auch in Zukunft gewahrt werden.
Dies wird auch beim Vorhaben, die Weißenhofsiedlung in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen, hilfreich sein. Ich bin dem Bundesfinanzminister und der BlmA sehr dankbar dafür, dass sie der besonderen Stellung der Weißenhofsiedlung für das nationale Kulturgut in ihrer Entscheidung Rechnung getragen haben,“ sagte Dr. Kaufmann.
Der Runde Tisch, an dem neben der BlmA das Landesdenkmalamt, das staatliche Hochbauamt, die Stadt Stuttgart, die Kunstakademie und der Verein Freunde der Weißenhofsiedlung mitarbeiten, hatte befürchtet, dass durch eine mögliche Auslagerung der Immobilienverwaltung auf einen externen Dienstleister die Belange des Denkmalschutz in den Hintergrund treten würden.
Dr. Kaufmann hatte die Weißenhofsiedlung zuletzt am 7. Mai gemeinsam mit Kulturstaatsminister Dr. Bernd Neumann MdB besucht, um dem Anliegen des Runden Tisches Nachdruck zu verleihen.
Staatsknete für insolvente Firmen oder gar eine Verstaatlichung von Unternehmen ist immer der falsche Weg. Die Probleme bei Sovello und Q-Cells sind hausgemacht und können nicht durch die kurzfristige Hilfe des Staates gelöst werden.
Wenn man die höheren Kosten in Deutschland gegenüber den Chinesen reinspielen will, muß man einfach innovativer sein. Genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Die deutsche Solartbranche hat sich zu lange auf der Förderung ausgeruht. Nun tobt der Preiskampf und immer mehr Modulhersteller werden durch den Preisdruck aufgeben müssen. Von 360 Modulherstellern weltweit werden am Ende ca. 35 übrig bleiben. Ein Retten mit steuerfinanzierten Zuschüssen, wie es Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) vor hat, wird da nichts bewirken.
http://www.wn.de/Welt/Wirtschaft/Wirtschaft-Sachsen-Anhalt-prueft-Einstieg-bei-Sovello