Die SPD-Bundestagsfraktion ruft Sportvereine, Initiativen oder Projekte aus dem Breitensport auf, sich an ihrem Wettbewerb „Sport in Deutschland – Aktiv für Integration und Demokratie“ zu beteiligen. „Gesucht werden Vereine oder Initiativen, die sich besonders engagieren in den Bereichen Integration, Kampf gegen Rechts, für Toleranz und Vielfalt“, erläutert der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.
„Vor allem der gemeinsam ausgeübte Sport in den Vereinen spielt eine besondere Rolle, wenn es um die Integration von Menschen jedes Alters mit Migrationshintergrund, von Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien oder von Menschen mit Behinderung geht“, sagt René Röspel. Zudem komme dem Sport eine besondere Bedeutung beim Kampf gegen Rechtsextremismus zu. Die SPD-Bundestagsfraktion würdigt im Rahmen des von ihr ins Leben gerufenen Wettbewerbs den Breitensport und dessen gesellschaftspolitische Bedeutung. „Gemeinsame Erfolge und auch Niederlagen im Sport schweißen zusammen – so gelingt Integration“, erklärt René Röspel: „Hierbei leisten verschiedene Initiativen und Projekte im Bereich des Sports auch in Hagen und im Ennepe-Ruhr-Kreis seit vielen Jahren eine wichtige und erfolgreiche Arbeit.“ Eben die gelte es zu würdigen.
Vereine, Initiativen oder Projekte können sich mit einem Formular – abrufbar unter www.spdfraktion.de/sport – bis zum 24. Februar direkt bei der Fraktion bewerben. Unter allen Einsendungen wählt eine Jury aus den Reihen der SPD-Fraktion drei Sieger aus. Diese werden zum Frühjahrsempfang am 26. März nach Berlin eingeladen, wo sie für ihr soziales Engagement ausgezeichnet werden.
http://www.roespel.de/presse/12-02-09-sportbewerb.htm
Ich glaube, es ist ein richtiger Neuanfang in der Politik notwendig. Auf vielen Feldern. Es geht dabei nicht so sehr um neue Gesetze, obwohl ich mir auch wünsche, dass wir dem Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung nachkommen. Das würde helfen, den größten Gegner der Demokratie zu bekämpfen: den wachsenden Zynismus gegenüber der parlamentarischen Demokratie. Nichts drückt diesen Zynismus so sehr aus, wie der Spruch: "Bei der nächsten Wahl haben die Wähler alles vergessen." Alle Parteien - auch die SPD - haben diesen Fehler schon einmal gemacht. Deshalb wird die SPD bei der kommenden Wahl weniger versprechen als jemals zuvor. Aber was wir versprechen, halten wir dann auch.