Unter dem konservativ-nationalistischen Ministerpräsidenten Viktor Orban und seiner FIDESZ-Partei werden in Ungarn demokratische Grundprinzipien außer Kraft gesetzt, Bürgerrechte beschnitten, die Pressefreiheit massiv eingeschränkt. Es war höchste Zeit, dass die EU-Kommission jetzt den Druck auf die ungarische Regierung erhöht. Aber auch die EU-Staats- und Regierungschefs müssen endlich auf diese fortgesetzten Verstöße gegen das europäische Recht reagieren.
Es geht hier nicht um Petitessen, sondern um Verstöße gegen die grundlegendsten Prinzipien, auf denen sich der europäische Einigungsprozess gründet. Und deshalb halte ich die Zurückhaltung der europäischen Konservativen und auch der deutschen CDU in dieser Frage für einen schweren Fehler. Dass die FIDESZ-Partei immer noch Mitglied in der konservativen Parteienfamilie EVP ist, zu der auch die CDU gehört, ist schlimm genug. Aber wenn das zu einer stillen Kumpanei führen würde, wäre das ein Skandal.
"Der deutsche Arbeitsmarkt ist weiterhin gut in Form. Er zeigt sich bislang unbeeindruckt von den Vorboten einer schwächer werdenden Wirtschaftsentwicklung, die sich für das Winterhalbjahr abzeichnet. Auch die vorliegenden Frühindikatoren für den Arbeitsmarkt deuten nicht auf ein Ende des Beschäftigungsaufschwungs hin.
Dies zeugt von einer breit angelegten und auch gefestigten Binnenkonjunktur. Sie gründet sich mittlerweile auch auf eine wachsende Nachfrage der Verbraucher nach Konsumgütern. Die deutsche Wirtschaft verfügt damit über gute Voraussetzungen, die weltwirtschaftliche Flaute im Winterhalbjahr gut zu meistern. Eine notwendige Voraussetzung sind allerdings wirksame Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro. Dazu zählen besonders schärfere Sanktionsmechanismen gegen Schuldenstaaten, wie sie derzeit diskutiert werden."
PM vom 24.11.2011
Der Bund gründet zum Jahresbeginn eine neue Behörde für IT-Dienstleistungen für verschiedene Bundesministerien, die dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung unterstellt sein wird. Dabe...