Pressemitteilung zu Zweifelhafte Zusatzaufgabe für Mehrgenerationenhaus:
Nach dem Willen der Bundesregierung sollen die ohnehin schon mit sehr hohen Anforderungen konfrontierten Mehrgenerationenhäuser nun auch Kundinnen und Kunden der Bundesagentur für Arbeit und ihrer Jobcenter betreuen. Darüber haben das Bundesfamilienministerium und die Bundesagentur eine Vereinbarung getroffen. „Das ist ein starkes Stück“, ärgert sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel: „Arbeitslose werden an die Mehrgenerationenhäuser abgeschoben, aber das hat mit ihren eigentlichen Aufgaben überhaupt nichts zu tun.“ Die dort haupt- und ehrenamtlich Aktiven seiend für die Vermittlung von Arbeitslosen weder zuständig noch kompetent. In Röspels Wahlkreis gibt es Mehrgenerationenhäuser in Hagen und Ennepetal. mehr unter
http://www.roespel.de/presse/12-01-19-mgh.htm
Arabische Sitten in Berlin: Da zeigt sich das globale Wissen der Entrüsteten, die vielleicht mit einer solchen Geste eher mal bei Assad in Syrien vorbeischauen sollten.
Weitere Anregungen zur kreativen Demonstrationskultur finden sich im Buch "Ethnographische Parallelen und Vergleiche" aus dem Jahr 1889:
Wollen die Andamanesen Abscheu zeigen, so werfen sie das Haupt zurück, blasen die Nasenlöcher auf, ziehen die Mundwinkel herab und strecken die Unterlippe hervor.
Nach Bridges drücken die Feuerländer Verachtung dadurch aus, daß sie die Lippen vorstrecken, die Nase aufwerfen und ein Zischen hören lassen.
Vorsicht bei Doppelbedeutungen: Bei den Maori auf Neuseeland ist das Ausstrecken der Zunge eine Beschimpfung des Feindes/ während diese Geste nach Petitot bei den Tschiglit-Eskimos Erstaunen und Bewunderung bezeichnen soll.
Auch schön: Das Schlagen mit der flachen Hand auf das dem Gegner zugewendete Hinterteil ist ein Verachtungszeichen, welches mit nichten bloß auf Europa beschränkt ist. Als Stanley am mittleren Kongo bei einem feindlichen Stamme vorüberfuhr, kamen sie hervor und schlugen mit der Hand auf ihre Kehrseite, gerade wie der gemeine Pöbel in Europa seine Verachtung gegen jemand auszudrücken pflegt.
Eine sicherlich hochmedienwirksame Variante ist auch: Noch weiter geht man auf den Molukken, dort ist die größte Beschimpfung "wanneer iemand aan de tegenpartij zijne genitalien laat zien."
Freie Wähler: Spaenle beschönigt Lehrerknappheit
Felbinger: Mobile Reserve benötigt ausreichend Beamtenplanstellen ab Schuljahresbeginn
„Kultusminister Spaenle bleibt jede Antwort auf die zum Schulhalbjahr an den Grund-, Haupt- und Mittelschulen drohende Lehrerunterversorgung schuldig“, kritisiert Günther Felbinger, bildungspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion. „Zum einen ist es ein Armutszeugnis, wenn unser Kultusminister jetzt darauf hinweist, dass bis zu einem Notenschnitt von 3,49 eingestellt wird, obwohl Monate zuvor noch Bewerber mit weitaus besseren Notenschnitten wegen der fehlenden Weitsichtigkeit der Staatsregierung auf die Straße gestellt wurden.“
In ‚Rumpelstilzchen-Art‘ versuche Spaenle, die unangenehme Angelegenheit mit Verweis auf die lösbare Situation an Realschulen und Gymnasien zu schönen. In Wirklichkeit wisse Spaenle nicht einmal, wie er die Unterrichtsversorgung an den Grund-, Haupt- und Mittelschulen aufgrund der rund 100 bayernweit fehlenden Mobilen Reserven ab Februar gewährleisten solle - es gebe schlicht keine Bewerber, so Felbinger weiter. „Der Kultusminister widerspricht sich in seiner Argumentation selbst, wenn er behauptet, dass die Unterrichtsversorgung durch die Mobile Reserve sichergestellt werde, diese aber im Februar gar nicht flächendeckend besetzt werden kann. Damit rächt sich nunmehr, dass der Freistaat nicht mehr alle Mobilen Reserve-Stellen – wie dies früher üblich war – ab Schuljahresbeginn als Beamtenplanstellen zur Verfügung stellt. Wir FREIE WÄHLER fordern deshalb, künftig bereits ab Beginn des Schuljahres Beamtenplanstellen in ausreichender Zahl bereitzustellen - vor allem für Junglehrer.“
„Mit der Spaenleschen ‚Basta-Politik‘ und der Behauptung, 'alle ausscheidenden Lehrer werden durch voll ausgebildete Volksschullehrkräfte ersetzt‘, befindet sich Spaenle allein auf weiter Flur und hat sich scheinbar noch nicht mit den Bezirksregierungen rückgekoppelt – denn dort sucht man händeringend nach Lehramtsstudenten höherer Semester, die einspringen können. Das ist keine Heldentat, Herr Spaenle, sondern mangelnde Weitsicht und schlichte Fehlplanung.“ Um dem drohenden Unterrichtsausfall zu begegnen, bedürfe es eines Vorziehens der ab September eingeplanten Beamtenstellen bereits auf den Februar. „Nur so schaffen wir ein attraktives Angebot für die Bewerber und haben eine Chance, die dem Lehrerberuf bereits Abhanden gekommenen Herbstbewerber zurückzugewinnen“, so Felbinger abschließend.
1. Welche Haupt-Schwerpunkte hat die FDP-Landtagsfraktion im neuen Jahr?
Wir werden unseren Kurs der konsequenten Modernisierung Bayerns auch im nächsten Jahr fortsetzen. ...
Meine Anfrage zum Plenum vom 12. Dezember 2011 mit der dazu eingegangenen Antwort der Staatsregierung
Ich frage die Staatsregierung, an welchen Berufsfachschulen in Bayern gibt es Sozialpädagoginnen bzw. -pädagogen für die Jugendsozialarbeit an Schulen, welche Bedingungen sind daran geknüpft und wenn es diese Stellen für Sozialpädagogen nicht geben sollte, warum nicht?
Antwort des Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen
Berufsfachschulen sind keine Einsatzorte für Fachkräfte für Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) in Bayern.
JaS kommt an Berufsschulen zum Einsatz. Die Berufsfachschulen unterscheiden sich erheblich in den Aufnahmebedingungen, der Ausbildungsdauer, den Abschlüssen etc. von den Berufsschulen. Die Berufsorientierung und Berufswahl sind zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen (2. Schwelle).
Sozialpädagogische JaS-Fachkräfte sind gewissermaßen die „Filiale“ des Jugendamtes an der Schule. Sie kümmern sich gezielt um einzelne benachteiligte junge Menschen und können besondere Problemlagen, etwa
Konflikte im familiären oder schulischen Umfeld, frühzeitig erkennen. So können z.B. durch intensive Einzelgespräche mit den jungen Menschen und auch mit ihren Eltern Chancen eröffnet und riskante Entwicklungen verhindert werden (Rückgang Konflikt- und Gewaltpotential, Förderung Übergang in Ausbildung).
Die staatliche Förderung neuer Stellen erfolgt nach drei Prioritäten:
• I. Priorität: wie bisher Haupt-, Förder- und Berufsschulen,
• II. Priorität: Grundschulen (mit einem Migrantenanteil von über 20 Prozent),
• III. Priorität: Realschulen (in besonders gelagerten Einzelfällen).