Schulbau-Verhinderungsprogramm: Dr. Walter Scheuerl, MdHB, Rede v. 9.5.2012
Hamburg, 9. Mai 2012 - Top-Thema in der Aktuellen Stunde der Hamburgischen Bürgerschaft ist der Schulbau in Hamburg: Die Lage im Hamburger Schulbau ist desaströs: Nach den Sommerferien 2012 sollen rund 10.000 Hamburger Schülerinnen und Schüler in Containern unterrichtet werden, der Sanierungsstau wird auf rund 3 Milliarden Euro geschätzt, interne Papiere der Finanz- und Schulbehörde sprechen dafür, dass schnelle Abhilfe nicht in Sicht ist: Die Volksinitiative „Wir wollen lernen!" (www.wir-wollen-lernen.de) hat ein internes Senatspapier vom 10. April 2012 veröffentlicht, nach dem Hamburgs Schulen künftig Budgets für ihren Standort erstellen müssen, in denen die Mieten (für das Schulgebäude), alle Personal- und Sachkosten enthalten sein müssen. Weiter heißt es in dem Senatspapier, das Sie unter folgendem Link downloaden können (www.wir-wollen-lernen.de auf S. 6: „Mehrbedarfe erfordern ... Einsparungen im Schulbudget an anderer Stelle." Faktisch werden damit dringend notwendige Sanierungen und Ausbauten vieler Schule verhindert. Denn die wenigsten Schulen können es sich erlauben, bei ihrer ohnehin schon zu knappen Lehrkräfteausstatung oder an anderer Stelle zu sparen, um die Kosten baulicher Maßnahmen im Budget ausgleichen zu können. Es kommt hinzu: In dem sog. Musterflächenprogramm für Hamburger Schulen vom Oktober 2011 (siehe: www.wir-wollen-lernen.de werden für Hamburger Schülerinnen und Schüler unterschiedliche rechnerische Flächenwerte zugrunde gelegt: Grundschüler ...
Schwarz-Gelb surft auf der Welle der guten Konjunktur
Schwarz-Gelb macht uns mit dem heutigen Beschluss zu den Eckpunkten des Haushalts deutlich, was sie unter Konsolidierung verstehen. Sie surfen auf der Welle der guten Konjunktur, sparen bei den Sozialleistungen und versuchen so die Spielräume zu erobern, um besser Verdienende zu entlasten und ihre unsinnige Herdprämie auf den Weg zu bringen. Das hat viele Risiken -- bricht das Wachstum ein, gehen die Schulden wieder nach oben. Sicher ist in diesem Haushalt nur, dass die Arbeitslosen mit über einer Milliarde geschröpft werden und es kommt ein weiteres hinzu: so richtig kümmert sich Herr Schäuble nicht um die staatlichen Einnahmen, er will mit der Schweiz ein Abkommen schließen, das sehr reiche Steuerhinterzieher und deren Vermögen nachträglich legalisiert. Das wird zu massiven Einnahmeausfällen für Deutschland führen. Wir wollen, dass in Deutschland ernst gemacht wird damit, die strukturelle Unterfinanzierung von Bund, Ländern und Kommunen zu beenden. Dazu passen keine Steuervergünstigungen für besser Verdienende, dazu passt keine Amnestie für Steuerhinterzieher, dazu bedarf es sicherer Einnahmen und dem Verzicht auf sinnlose Projekte wie die Herdprämie. Wir fordern von anderen Ländern Sparen, wir sollten bei solch unsinnigen Projekten wie der Herdprämie auch in Deutschland damit ernst machen.
Keine stille Nacht in Afghanistan
Der Alltag deutscher Soldaten in Afghanistan ist von der Sorge um die eigene Sicherheit bestimmt. Auch an Weihnachten kommt kaum festliche Stimmung auf. Hinzu kommt die Sehnsucht nach der Familie.
Konstantin von Notz bringt unseren Antrag "Datenschutz in den sozialen Netzwerken" ein
Datenschutz und Verbraucherschutz online stärken Für Millionen von Bundesbürgerinnen und -bürgern ist der Austausch über die großen Internetplattformen der sozialen Netzwerke bereits Alltag, Tendenz steigend. Sie freuen sich über die größtenteils kostenlosen Möglichkeiten zur Kommunikation, Vernetzung und Selbstpräsentation. Im Gegenzug erfassen und analysieren viele Anbieter soweit als möglich die bei ihnen stattfindenden Vorgänge. Sie erstellen Kundenprofile der Mitglieder und schalten auf der Grundlage ihres Wissens passgenaue Werbung für Drittunternehmen. Was darüber hinaus mit den Daten passiert, bleibt in der Regel unklar. Mit persönlichen Daten bezahlen? Auf diese Art und Weise wird die Nutzung zumeist nicht mit Geld, sondern mit persönlichen Daten und der Auswertung individuellen Nutzungsverhaltens "bezahlt". Gleichzeitig werden laufend neue Funktionen angeboten, beispielsweise Lokalisierungsdienste, die automatisierte Gesichtserkennung oder das Hochladen von Adressbüchern, mit denen weitere Daten und Informationen auch von Dritten erfasst werden, die bislang überhaupt nichts mit dem jeweiligen Anbieter zu tun haben. Hinzu kommt die verstärkte Nutzung durch Personalverantwortliche von Unternehmen, die soziale Netzwerke zur Recherche über Beschäftigte und Bewerber nutzen, auch Sicherheitsbehörden zeigen zunehmend Interesse. Informationelle Selbstbestimmung -- das A und O sozialer Netzwerke Mit dem Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger, "grundsätzlich selbst ...