Konstantin von Notz bringt unseren Antrag "Datenschutz in den sozialen Netzwerken" ein
Datenschutz und Verbraucherschutz online stärken Für Millionen von Bundesbürgerinnen und -bürgern ist der Austausch über die großen Internetplattformen der sozialen Netzwerke bereits Alltag, Tendenz steigend. Sie freuen sich über die größtenteils kostenlosen Möglichkeiten zur Kommunikation, Vernetzung und Selbstpräsentation. Im Gegenzug erfassen und analysieren viele Anbieter soweit als möglich die bei ihnen stattfindenden Vorgänge. Sie erstellen Kundenprofile der Mitglieder und schalten auf der Grundlage ihres Wissens passgenaue Werbung für Drittunternehmen. Was darüber hinaus mit den Daten passiert, bleibt in der Regel unklar. Mit persönlichen Daten bezahlen? Auf diese Art und Weise wird die Nutzung zumeist nicht mit Geld, sondern mit persönlichen Daten und der Auswertung individuellen Nutzungsverhaltens "bezahlt". Gleichzeitig werden laufend neue Funktionen angeboten, beispielsweise Lokalisierungsdienste, die automatisierte Gesichtserkennung oder das Hochladen von Adressbüchern, mit denen weitere Daten und Informationen auch von Dritten erfasst werden, die bislang überhaupt nichts mit dem jeweiligen Anbieter zu tun haben. Hinzu kommt die verstärkte Nutzung durch Personalverantwortliche von Unternehmen, die soziale Netzwerke zur Recherche über Beschäftigte und Bewerber nutzen, auch Sicherheitsbehörden zeigen zunehmend Interesse. Informationelle Selbstbestimmung -- das A und O sozialer Netzwerke Mit dem Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger, "grundsätzlich selbst ...