Stefan Dreher
Wilhelmstraße 24, 71034 Böblingen
Innenminister Gall hat nicht alle Tassen im Schrank
Es hat mich maßlos empört, dass Innenminister Gall die Linke weiterhin vom Verfassungsschutz beobachten lässt. Nachdem nun aber ans Licht gekommen ist, dass der Verfassungsschutz mit Rechtsterroristen unter einer Decke steckt, halte ich dieses Vorgehen für grenzwertig kriminell.
Über mein Mobiltelefon treffe ich viele Absprachen von parteiintern landesweiter Bedeutung, so dass es mich wundern würde, wenn also ausgerechnet dieses Telefon nicht abgehört wird. Damit ist der Verfassungsschutz also auch darüber informiert, was bei mir zu Hause abends auf dem Tisch steht, oder ob ich womöglich irgendwelchen Neigungen nachgehe, von denen ich nicht will, dass andere darüber Bescheid wissen. Und die rechte Szene hat damit dann über solche Infos wohl auch den vollen Zugriff - ein super Gefühl habe ich dabei, auch wenn ich nichts zu verbergen habe.
Der sogenannte Sozialdemokrat und Landtagsabgeordnete Florian Wahl hatte sich bei mir noch beschwert, dass ich ihm die facebook-Freundschaft kündigte auf Grund der Machenschaften seines Parteigenossen Innenmisters. Soll er doch bei diesem Möchtegern-Noske intervenieren, dass diese Sauerei aufhört! Meine Daten oder Infos über mich haben in den Händen des Nazipacks nichts verloren!
Der Gipfel ist: Der Nachfolger des Rech-Rumpelstilzchens Gall begründete die Beobachtung der Linken durch den Verfassungsschutz mit der Gruppierung "Sozialistische Linke" innerhalb der Partei. Wenn man weiß, dass das jene Gruppierung innerhalb der Linken ist, denen sich vor allem ehemalige SPD Mitglieder und Sozialdemokraten wie Ulrich Maurer oder Oskar Lafontaine verbunden fühlen (ich übrigens auch), dann bringt Gall damit wirklich eine heimtückisch-dümmliche Arroganz zum Ausdruck, die zum Himmel stinkt. Dieser sogenannte Innenminister und Förderer der Freunde des rechten Terrors hat wirklich nicht mehr alle Tassen im Schrank.
Ein Mann mit zwei Gramm Ehre im Leib würde zurücktreten.
In der achten Nacht in Folge brennen in Berlin Autos. Renate Künast und Volker Ratzmann erklären gemeinsam: "Berlin lässt sich diese feigen Anschläge nicht gefallen! Die Täter sind schlichtweg kriminell, der Versuch einer politischen Erklärung überschätzt die Hintergründe!" Die ganze Presseerklärung hier lesen: http://fuerberl.in/g3