Minister Nils Schmid war am 09.02.2012 bei der Jubiläumsveranstaltung "60 Jahre Börsen-Zeitung" zu Gast:
"Das Interesse an den Finanzmärkten ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gestiegen. Finanzmarkt-Zeitungen erfüllen eine wichtige Informationsfunktion und erhöhen die Transparenz der Finanzmärkte. Das beweist auch der Werdegang der Börsen-Zeitung: vor 60 Jahren hat die Zeitung mit ein bis zwei Seiten angefangen, heute werden dem Leser schon mal rund 50 Seiten geboten."
Liebe User,
wie die Medien berichten, hat selbst die EU-Kommission in Brüssel erkannt, dass es sich bei dem von Schwarz-Gelb geplanten Betreuungsgeld um nichts anderes handelt als eine „Fernhalte-Prämie“ – zum einen werden Kinder von frühkindlicher Bildung ferngehalten, zum anderen erschwert die Prämie Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben.
Eines aber grundsätzlich vorweg: Weder Staat noch Gesellschaft dürfen Eltern vorschreiben oder vorgeben, ob und wann ein Kind in eine Betreuungseinrichtung gehen soll. Das können und sollen Eltern selbst entscheiden. Aufgabe des Staates ist es vielmehr, sowohl die Eltern zu unterstützen, die ihre Kinder zu Hause erziehen möchten, als auch den quantitativen und qualitativen Ausbau unseres Kinderbetreuungssystems voranzutreiben, um all den Familien unter die Arme zu greifen, in denen beide Elternteile arbeiten müssen. Nicht zu vergessen ist hier vor allem die Gruppe der Alleinerziehenden, deren Anzahl kontinuierlich steigt und die im besonderen auf Betreuungsplätze angewiesen sind.
Ich halte das Vorgehen von Schwarz-Gelb nach wie vor für kontraproduktiv, sich einerseits den Ausbau der frühkindlichen Betreuung und Bildung auf die Fahne zu schreiben und gleichzeitig Eltern mit 150 Euro überreden zu wollen, dieses Angebot letztlich doch nicht in Anspruch zu nehmen. Ganz zu schweigen davon, dass für berufstätige Frauen, die wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren müssen, das Betreuungsgeld nichts bringt.
Die Milliarden, die uns das Betreuungsgeld kostet, könnten weitaus sinnvoller verwenden werden. Zu diesen Investitionen gehört beispielsweise auch die Forderung der FREIEN WÄHLER nach einer sukzessiven Einführung der Gebührenfreiheit für den Kindergartenbesuch mit dem Ziel, schlussendlich die gesamte Kindergartenzeit kostenfrei zu gestalten, um vor allem Kinder aus bildungsfernen und sozial benachteiligten Schichten sowie Kinder mit Migrationshintergrund von Anfang an in den Bildungsprozess einzubeziehen.
Liebe Leser, genauso stelle ich mir eine Politik unter dem Motto "Aufbruch Bayern" für die nächste Generation vor!
Ihre
Claudia Jung
Im Interview mit der 'info-links' bedanke ich mich bei meinen Wählern und spreche über die Arbeit in meinem Wahlkreis in Alt-Lichtenberg. Feedback ist erwünscht :-)
Mein neuer Brief aus Berlin ist online:
Liebe Leserinnen und Leser,
nach vier sitzungsfreien Wochen über den Jahreswechsel, in denen ich auch etwas Urlaub in den USA machen konnte, liegen mittlerweile schon wieder zwei Berlin-Wochen hinter mir. Höchste Zeit also für einen neuen Bríef aus Berlin. Mehr noch als die Bundespolitik hat mich in den letzten Wochen allerdings die Stuttgarter Lokalpolitik beschäftigt.
Die Frage, wer der CDU-Kandidat oder die CDU-Kandidatin für die Oberbürgermeisterwahl im Herbst sein soll, fordert hohen Einsatz. Da sich
die Partei für ein transparentes Verfahren entschieden hat, bei dem am Ende ein mitgliederoffener Parteitag entscheidet, bleiben Medien und Öffentlichkeit nicht aussen vor. Diese Diskussionen muss die Partei aushalten. Sie sind die Kehrseite eines demokratischen Verfahrens.
Die richtige Einordnung solch aufgeregter, interessengeleiteter Diskussionen gelingt in Momenten der Ruhe – oder wenn das Grundsätzliche in den Vordergrund rückt. Dabei hilft dann wiederum der Berliner Tagesbetrieb. Hier standen einmal mehr die Themen Mindestlohn, Europäische Schuldenkrise und Afghanistan-Einsatz ganz oben auf der Agenda. Von den anderen wichtigen Themen lesen Sie in diesem Brief.