„Der Staat ist Schiedsrichter, nicht Mitspieler“, sagt Karsten Klein (Aschaffenburg), haushaltspolitischer Sprecher der Landtags-FDP. Zum Thema Privatisierung hat die FDP-Fraktion am heutigen Mittwoch ein Positionspapier verabschiedet, das FDP-Fraktionschef Thomas Hacker (Bayreuth) erläutert: „Der Staat darf sich außerhalb seiner Kernaufgaben nicht beliebig wirtschaftlich betätigen.“ Leistungen, die Unternehmen, Vereine oder Privatpersonen erbringen könnten, so Hacker, „sollen auch von diesen erbracht werden. Ausgenommen ist davon ausdrücklich die Daseinsvorsorge.“
Das Beteiligungsmanagement für Unternehmensbeteiligungen des Freistaats Bayern wollen die Liberalen professionalisieren. Sie fordern, die Pflicht zur jährlichen Überprüfung der Beteiligungen auf Privatisierungsmöglichkeiten in die Bayerische Haushaltsordnung aufzunehmen und das Ergebnis dieser Überprüfung im Beteiligungsbericht des Freistaats zu veröffentlichen.
„Ist eine Landesbeteiligung weder durch Wirtschaftlichkeit noch durch Landesinteresse gerechtfertigt, müssen wir privatisieren - also die Beteiligung veräußern oder den Landesanteil zurückführen“, so Klein, der auch Vizevorsitzender der FDP im Landtag ist.
Modell der Innovationsgutscheine ein Erfolg auf ganzer Linie
Theodolf Fritzsche GmbH & Co. KG wird ausgezeichnet - Oberfranken profitiert als Region
Das helmbrechtser Unternehmen Theodolf Fritzsche GmbH & Co. KG wurde für das Projekt „Schutzbekleidung aus schwerentflammbarer Webware“ im Rahmen des Innovationsgutscheinsprojekt ausgezeichnet. „Ich gratuliere dem Unternehmen zu dieser Auszeichnung ihrer Arbeit. Dies zeigt wiederholt, dass Oberfranken sich nicht verstecken muss – wir sind ganz vorne dabei“, so der Bayreuther Abgeordnete und Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Thomas Hacker, MdL.
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, MdL hat am gestrigen Montag gemeinsam mit dem Präsidenten des Bayerischen Handwerkstags, Heinrich Traublinger, dem Präsidenten des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, Prof. Dr. Erich Greipl, sowie dem Vorstandsvorsitzenden der LfA Förderbank Bayern, Dr. Otto Beierl, die Zwischenbilanz des Förderprogramms „Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe“ vorgestellt sowie die Ausweitung des Förderprogramms ab 1. Juni mit zusätzlichen 5 Millionen Euro im Nachtragshaushalt 2012 bekannt gegeben. Das Modell ist einfach und unbürokratisch. Die entsprechenden Mittel können für innovative Projekte angefragt und sehr zeitnah eingesetzt werden.
„So sieht vorbildliche Innovations- und Mittelstandspolitik aus liberale Hand aus.“, so Thomas Hacker, MdL. Den Unternehmen Türen öffnen, aber sie weder durchstoßen noch Vorgaben machen, sondern auf Eigeninitiative und Verantwortung setzen, sei der richtige Weg. „Wir trauen den Unternehmen mehr zu als andere und wurden bestätigt“, erklärt Hacker. Die Ausweitung des Programms wird von den Liberalen ausdrücklich begrüßt und ist als Impuls für die Regionen mit ausgeprägtem demographischen Wandel zu sehen. „Und abermals zeigt sich: es macht einen Unterschied – gerade für Oberfranken – ob Liberale mitregieren“, schließt Hacker.