FREIE WÄHLER zur Regierungserklärung Seehofers heute im Plenum des Bayerischen Landtags
Aiwanger wirft CSU unsolide Finanzpolitik vor
Als „schönen Traum, der aber leider ein Traum bleiben wird“ bezeichnet der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, das Vorhaben von Ministerpräsident Horst Seehofer, den Freistaat bis zum Jahr 2030 vollständig zu entschulden. Aiwanger weiter: „Wir müssen das System insgesamt leistungsfähiger machen anstatt Strukturen kaputtzusparen. Fehlende Breitbandversorgung, marode Staatsstraßen, Unterrichtsausfall an den Schulen und energetisch unzureichende öffentliche Gebäude verursachen höhere Folgekosten als die momentanen Einsparungen bewirken. Auch der Schuldenanstieg bei den Kommunen als Folge der Aufgabenverlagerungen vom Staat auf die Kommunen ohne entsprechende Finanzzuweisung ist unsolide. Der Freistaat saniert sich auf Kosten der Kommunen. Seehofer wird auch der Schnabel sauber bleiben, wenn er hofft, die marode Bayerische Landesbank teuer verkaufen zu können. Im Gegenteil: Die milliardenschweren Fehlinvestitionen in amerika nische Immobilienkredite (ABS-Papiere) werden den bayerischen Haushalt in den nächsten Jahren zusätzlich belasten. Wenn die jetzige Regierungspolitik so weitergeht, stehen wir im Jahr 2030 eher bei 50 Milliarden Euro Schulden als bei Null – und sind wieder Empfängerland beim Länderfinanzausgleich.“
"Wenn der Haushalt erst im Juni stehe, sei die verbleibende Zeit zu kurz, um alle bewilligten Gelder auszugeben. Fest steht: Die Irritation ist groß. Deshalb wollen Grüne, Linke und Piraten am Donnerstag im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses von Scheeres Aufklärung über das Dilemma."
„Der Senat kennt das Problem seit Jahren und muss endlich eine Lösung finden“, fordert der bildungspolitische Sprecher der Grünen Özcan Mutlu angesichts der langen Zeit der sogenannten vorläufigen Haushaltswirtschaft.
Die Tage der Betonburg sind gezählt. Schon lange gibt es Umzugspläne für das marode Strafjustizzentrum an der Nymphenburger Straße. Bereits 2009 wurde die Idee bekannt. Passiert ist jedoch wenig – bis jetzt. Wie die CSU-Landtagsabgeordnete Petra Guttenberger berichtet, hat die Staatsregierung die Entscheidung für einen Umzug inzwischen getroffen.
Im Dauerstreit um das marode Atommülllager Asse dringt Niedersachsens Ministerpräsident McAllister auf eine bessere Einbindung der Bevölkerung und fordert eine engere Zusammenarbeit der Behörden. Zudem äußert er sich im Interview zur erneuten Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz und zum bevor...