Eine zehn Meter hohe Mauer soll nach Anweisung der Bundesregierung für mehr Schutz im Zwischenlager des Atomkraftwerks Isar 1 und 2 in Essenbach sorgen. Wir berichteten bereits am Freitag darüber. Nun haben sich unter anderem die Freien Wähler zu den Sicherheitsmaßnahmen geäußert - allen voran Bunde...
Schon im letzten Jahr hat das Bundesumweltministerium den Beschluss gefasst Atomzwischenlager zusätzlich zu sichern. Eine zehn Meter hohe und 85 Zentimeter d...
FREIE WÄHLER zu den Plänen, Schutzmauern um Atom-Zwischenlager zu errichten:
Jahrelang mit der Sicherheit der Bevölkerung gespielt
Im Protokoll zur Plenarsitzung im Bayerischen Landtag vom 28.06.2011 finden Sie auf Seite 26 die Forderungen Hubert Aiwangers nach einer Verbesserung der Sicherheitssituationen in deutschen Atommüll-Zwischenlagern. Bitte klicken Sie auf folgenden Link:
http://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Protokolle/16%20Wahlperiode%20Kopie/16%20WP%20Plenum%20Kopie/079%20PL%20280611%20ges%20endg%20Kopie.pdf
Darüber hinaus finden Sie anbei die Aussage vom 14.03.2011 des damaligen Gesundheits- und Umweltminister Markus Söder, das Atommüll-Zwischenlager in Ohu sei sicher gegen Flugzeugabstürze, Brände und Angriffe mit panzerbrechenden Waffen.
Hubert Aiwanger fordert weitere Sicherheitsmaßnahmen an den deutschen Atommüll-Zwischenlagern. Aiwanger erklärt: „Eine nicht einmal einen Meter dünne Mauer ist nicht ausreichend als Schutz gegen abstürzende Verkehrsflugzeuge. Die Behälter müssen unterirdisch eingelagert werden. Dann könnten seitliche Angriffe gar nicht erst erfolgen.“
Bereits mehrmals forderten die FREIEN WÄHLER und Aiwanger die Staatsregierung auf, für eine sichere Zwischenlagerung des Atommülls zu sorgen. Bei der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten am 28.06.2011 nach der Katastrophe von Fukushima sagte Aiwanger: „Die oberirdische Zwischenlagerung in Maschinenhallen ist eben nicht sicher. Wir müssen den Atommüll zumindest unter die Erdoberfläche bekommen. Selbst wenn wir ihn nur zehn Meter tiefer legen, ist das besser, als wenn wir die Castor-Behälter wie Krautfässer oberirdisch in Maschinenhallen abstellen.“ Bisher wurden jedoch die Forderungen der FREIEN WÄHLER ignoriert.
Großes Erstaunen bereitet Aiwanger die Tatsache, dass das Bayerische Umweltministerium noch am 14.03.2011 in der Antwort auf eine Anfrage Aiwangers erklärte, das Atommüll-Zwischenlager „Bella“ in Ohu, Landkreis Landshut, sei sicher gegen Flugzeugabstürze, längere Brände oder den Einsatz panzerbrechender Waffen. Aiwanger dazu: „All die Jahre wurde der Bevölkerung vorgegaukelt, dass das Zwischenlager Ohu sicher sei – obwohl bis heute die 22 Behälter mit 138 Tonnen Atommüll quasi in einer Maschinenhalle stehen. Es ist verantwortungslos, wie hier jahrzehntelang mit der Sicherheit der Bevölkerung gespielt wurde.“
Verwunderung zeigte Aiwanger auch über die Art und Weise der Kommunikation dieser Sicherheitsmaßnahmen: „Der Landshuter Landrat musste von dritter Stelle erfahren, dass die Bevölkerung des Landkreises offensichtlich jahrelang über das wahre Gefahrenpotential des Zwischenlagers irregeführt wurde. Und dann hat das Bayerische Gesundheits- und Umweltministerium noch nicht einmal den Schneid, die Kommunalpolitiker in aktuelle Entwicklungen einzuweihen.“
Weiterhin wirft Aiwanger dem Bundesamt für Strahlenschutz Versagen vor: „Bis Fukushima war Isar 1 noch sicher – und jetzt sollen plötzlich Mauern errichtet werden. Warum hat das Bundesamt für Strahlenschutz bis zur Katastrophe in Japan geschlafen?“, so Aiwanger abschließend.
FREIE WÄHLER zu den Plänen, Schutzmauern um Atom-Zwischenlager zu errichten: Jahrelang mit der Sicherheit der Bevölkerung gespielt
Im Protokoll zur Plenarsitzung im Bayerischen Landtag vom 28.06.2011 finden Sie auf Seite 26 die Forderungen Hubert Aiwangers nach einer Verbesserung der Sicherheitssituationen in deutschen Atommüll-Zwischenlagern. Bitte klicken Sie auf folgenden Link:
http://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Protokolle/16%20Wahlperiode%20Kopie/16%20WP%20Plenum%20Kopie/079%20PL%20280611%20ges%20endg%20Kopie.pdf
Darüber hinaus finden Sie anbei die Aussage vom 14.03.2011 des damaligen Gesundheits- und Umweltminister Markus Söder, das Atommüll-Zwischenlager in Ohu sei sicher gegen Flugzeugabstürze, Brände und Angriffe mit panzerbrechenden Waffen.
Hubert Aiwanger fordert weitere Sicherheitsmaßnahmen an den deutschen Atommüll-Zwischenlagern. Aiwanger erklärt: „Eine nicht einmal einen Meter dünne Mauer ist nicht ausreichend als Schutz gegen abstürzende Verkehrsflugzeuge. Die Behälter müssen unterirdisch eingelagert werden. Dann könnten seitliche Angriffe gar nicht erst erfolgen.“
Bereits mehrmals forderten die FREIEN WÄHLER und Aiwanger die Staatsregierung auf, für eine sichere Zwischenlagerung des Atommülls zu sorgen. Bei der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten am 28.06.2011 nach der Katastrophe von Fukushima sagte Aiwanger: „Die oberirdische Zwischenlagerung in Maschinenhallen ist eben nicht sicher. Wir müssen den Atommüll zumindest unter die Erdoberfläche bekommen. Selbst wenn wir ihn nur zehn Meter tiefer legen, ist das besser, als wenn wir die Castor-Behälter wie Krautfässer oberirdisch in Maschinenhallen abstellen.“ Bisher wurden jedoch die Forderungen der FREIEN WÄHLER ignoriert.
Großes Erstaunen bereitet Aiwanger die Tatsache, dass das Bayerische Umweltministerium noch am 14.03.2011 in der Antwort auf eine Anfrage Aiwangers erklärte, das Atommüll-Zwischenlager „Bella“ in Ohu, Landkreis Landshut, sei sicher gegen Flugzeugabstürze, längere Brände oder den Einsatz panzerbrechender Waffen. Aiwanger dazu: „All die Jahre wurde der Bevölkerung vorgegaukelt, dass das Zwischenlager Ohu sicher sei – obwohl bis heute die 22 Behälter mit 138 Tonnen Atommüll quasi in einer Maschinenhalle stehen. Es ist verantwortungslos, wie hier jahrzehntelang mit der Sicherheit der Bevölkerung gespielt wurde.“
Verwunderung zeigte Aiwanger auch über die Art und Weise der Kommunikation dieser Sicherheitsmaßnahmen: „Der Landshuter Landrat musste von dritter Stelle erfahren, dass die Bevölkerung des Landkreises offensichtlich jahrelang über das wahre Gefahrenpotential des Zwischenlagers irregeführt wurde. Und dann hat das Bayerische Gesundheits- und Umweltministerium noch nicht einmal den Schneid, die Kommunalpolitiker in aktuelle Entwicklungen einzuweihen.“
Weiterhin wirft Aiwanger dem Bundesamt für Strahlenschutz Versagen vor: „Bis Fukushima war Isar 1 noch sicher – und jetzt sollen plötzlich Mauern errichtet werden. Warum hat das Bundesamt für Strahlenschutz bis zur Katastrophe in Japan geschlafen?“, so Aiwanger abschließend.
Auf der Internetseite des Kinderministeriums können Kinder Fragen an Bundesfamilienministerin Kristina Schröder stellen. In der Rubrik "Nachgefragt - Interview mit der Ministerin" finden Kinder ein Kontaktformular und können dort Fragen an Kristina Schröder über ihren Alltag und ihre Arbeit als Ministerin noch bis zum 31. Januar 2012 stellen. Die Antworten auf die spannendsten Fragen werden dann auf der Internetseite des Kinderministeriums eingestellt.