Ich bin Realist. Ich glaube nicht, dass ich die Sozialen Netzwerke wirklich verstanden habe. Aber ich habe den Eindruck, dass auch manche Journalisten Schwierigkeiten damit haben. Jedenfalls habe ich in den letzten Wochen eine gewisse Gereiztheit bei Journalisten gegenüber meinen Facebook-Aktivitäten festgestellt. Das mag auch daran liegen, dass jeder jetzt im Original lesen kann, was der Zeitungsleser früher nur durch die Brille des Redakteurs wahrnehmen konnte. Das macht Journalismus keineswegs überflüssig, aber das verändert ihn.
Das Schöne an Facebook ist ja: jeder kann nachlesen, was ich da so von mir gebe. Und das mit dem vergleichen, was darüber in der Zeitung steht.