Am 12. Februar findet der Red Hand Day statt. Das ist ein weltweiter Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Anlässlich dieses wichtigen Aktionstages hat Carola Reimann zusammen mit Christoph Strässer, dem menschenrechtspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, und vielen anderen SPD-Abgeordneten die „Roten Hände“, die sie in ihren Wahlkreisen gesammelt haben, an den Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion übergeben.
Der Red Hand Day ist eine globale Aktion, die jährlich seit 2002 stattfindet und sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten richtet. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind derzeit weltweit 250 000 Kindersoldaten im Einsatz. Die „Roten Hände“ sind Handabdrücke mit roter Farbe, die das „Nein“ zur Rekrutierung und dem Einsatz von Kindersoldaten symbolisieren, die in meist innerstaatlichen Konflikten als Kämpfer, Nachrichtenübermittler und Spione eingesetzt und dabei auch häufig Opfer sexueller Gewalt werden.
Bereits vor einiger Zeit haben Schüler der Integrierten Gesamtschule Franzsches Feld aus Braunschweig Carola Reimann ihre „Roten Hände“ zugesandt und sie auf den Aktionstag aufmerksam gemacht. Daraufhin hat sie die Schule noch einmal besucht und noch mehr „Rote Hände“ einsammeln können.
Frank-Walter Steinmeier hat zugesagt, dass die gesammelten Hände als Zeichen der Solidarität mit Kindersoldaten und zum Protest gegen ihren Einsatz an die Vereinten Nationen in New York übergeben werden.
Jetzt muss eine politische Entscheidung her. Ich bin stinksauer!
Mit dem Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto war es der Wille des Gesetzgebers, diese rückwirkend bis 1997 zu zahlen. Ich habe mich damals für dieses Gesetz stark gemacht und fühle mich heute von der Bundesregierung und den Rentenversicherern verschaukelt. Viel zu lange wurde hier offenbar auf eine demographische Lösung gehofft und Anträge deshalb verzögert und abgelehnt. Etwa 22.000 heute noch lebenden Opfern der Nazi-Schinderei wird mit dem Verweis auf die deutsche Bürokratie eine Leistung vorenthalten, die ihnen der Bundestag vor zehn Jahren einstimmig zugestanden hat.