Der Bericht beweist, dass Prävention und Aufklärung einen richtigen Ansatz darstellen, um einen aufgeklärten Umgang im Konsum von Drogen zu ermöglichen", so Frank Tempel zum heute vorgestellten Bericht 'Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011' der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). "Das ist auch der Ansatz meiner Fraktion. Mit Repression und Strafverfolgung hingegen werden kaum positive Verhaltensänderungen erzeugt.
"In Bayern sterben jedes Jahr ca. 600 bis 700 Kinder an lebensverkürzenden Erkrankungen. In dieser letzten schweren Lebensphase wollen wir diese Kinder und deren Familien auf ihrem Weg begleiten und sie bestmöglich unterstützen."
Meine aktuelle Pressemitteilung zum Reformvorschlag des Bundesverkehrsministers, Peter Ramsauer, das Flensburger Punktesystem transparenter zu gestalten. Ich begrüße den Vorschlag ausdrücklich.
An bayerischen Gymnasien sollen etwa 30 000 Schulstunden im Jahr ausfallen, an den Realschulen sind es immerhin noch etw 8700. Da hilft auch keine Schönfärberei von Minister Spaenle, auch wenn weniger Stunden ausfallen! Angesichts der herausragenden Bedeutung von Bildung ist der einzig richtige Weg, mehr Lehrer einzustellen und endlich auch die mobile Reserve verstärkt werden.
Freie Wähler Landtagsfraktion
Pressemitteilung vom 09.02.2012
FREIE WÄHLER zur Datenerhebung des Kultusministeriums über Unterrichtsausfall an bayerischen Gymnasien und Realschulen
Felbinger: Absenkung des Unterrichtsausfalls ist kein Grund für Lobeshymnen
„Es ist zwar eine erfreuliche Tatsache, dass sich der Unterrichtsausfall speziell an Bayerns Gymnasien und Realschulen verringert hat – ein Grund zu Lobeshymnen ist es aber wahrlich nicht.“ Mit diesen Worten kommentiert Günther Felbinger, MdL und bildungspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, die heutige Pressemitteilung des Bayerischen Kultusministeriums, wonach es gelungen ist, den Unterrichtsausfall an bayerischen Schulen abzusenken. „Die Zahlen, die Kultusminister Spaenle heute verkündete, spiegeln nicht unbedingt den realen Schulalltag wider“, erläutert Felbinger. Das Ergebnis sei nur deshalb gut ausgefallen, weil ein beträchtlicher Teil der Stunden durch Mehrung von Unterrichtsstunden und Mehrarbeit von Lehrkräften abgedeckt werden konnte - oder durch schulorganisatorische Maßnahmen wie die Aufhebung von Klassenteilungen, empört sich Felbinger. „Unser Dank gilt daher auch nicht dem Ministerium, sondern den Lehrkräften, die mit Mehrarbeit versuchen, den Unterricht am Laufen zu halten. Das Kultusministerium selbst hat noch immer kein überzeugendes Rezept gegen den Unterrichtausfall gefunden, denn das hieße Personalmehrung und eine integrierte Lehrerreserve an den Schulen“, so Felbinger abschließend.