Vogt_Bildungsproteste_20120124
Die vom Bildungsressort vorgenommenen Kürzungen bei der Zuweisung von Lehrerwochenstunden zum Schuljahresbeginn 2011/12 sind inzwischen durchgesetzt worden und wirken sich massiv und nachhaltig negativ auf den Unterricht an den betroffenen Schulen aus. Der Unmut von Eltern, Schülerschaft, Lehrkräften und Schulleitungen hat sich zu einem breiten Protest entwickelt. Vor diesem Hintergrund diskutierten die Abgeordneten die Senatsantwort auf die oben genannte Große Anfrage. Die Antworten des Senats und der Behörde lassen den Interessierten nicht schlauer werden, meinte Kristina Vogt in der Aussprache. „Wo die Lehrerstunden hingegangen sind, kann der Senat immer noch nicht sagen. An welchen Schulen, wie viele Lehrerstunden und für welche Maßnahmen? Die Antwort bleibt der Senat weiterhin schuldig. Bis heute ist auch nicht klar, was von der Schulreform und dem Vorhaben, in Bremen die Bildungschancen aller Schülerinnen und Schüler zu verbessern, übrig bleiben wird. Im Moment wird die Haushaltskonsolidierung noch so realisiert, dass hauptsächlich die Gymnasialen Oberstufen und die die beruflichen Schulen mit Kürzungen konfrontiert sind. Aber es deutet sich ja bereits an, dass die Schulen insgesamt nicht unbeschadet aus Ihrer Kürzungsrunde herausgehen: Es ist derzeit völlig unklar, ob die Mittel für alles ausreichen: von dem Ausbau der Ganztagsschulen bis zur Sprachförderung: Es wird gerungen." Für DIE LINKE scheint nur eins verlässlich zu sein: in allen Benchmarkings wird Bremen ...