"Die Rufe von CDU und Grünen nach einer Einschränkung des freien Elternwahlrechtes sind Ausdruck einer rückschrittlichen Abschiebepädagogik, die Rot-Rot mit der Schulreform überwinden wollte. Das Probejahr, an dem die SPD seinerzeit festgehalten hatte, entfaltet offenbar die selektive Wirkung, die DIE LINKE stets befürchtet hatte. Es gefährdet die Gleichwertigkeit zwischen den Integrierten Sekundarschulen und den Gymnasien und öffnet durch die Bildung von sog. Rückläufer-Klassen der Stigmatisierung vieler Jugendlicher Tür und Tor."
peteraltmaier: Bis jetzt haben die Piraten 95 Proz der Fehler vermieden, die die Grünen seinerzeit gemacht haben: Das könnte ihnen zum Verhängnis werden!
ist jetzt auf dem Weg nach Hause. Es war ein spannender Plenartag mit guten und interessanten Themen bzw. Reden und diversen Gesprächen am Rande des Plenums. Ich habe kurz zum Thema Schülerfahrtkosten geredet und deutlich gemacht, dass diese Landesregierung 6 Mio Euro investiert, damit endlich alle Schüler der Klasse 10 gleich behandelt werden können - CDU und FDP haben das seinerzeit leider "vergessen", als sie ihr G8 eingeführt hatten...
Ich wurde 1951 als zweiter Sohn einer Handwerkerfamilie in Gotha geboren, bin verheiratet und habe einen erwachsenen Sohn. Nach dem Abschluss der 10. Klasse begann ich 1968 im Gummikombinat Thüringen-Waltershausen eine Ausbildung zum Facharbeiter für Gummi und Asbest mit Abitur.
Nach dem Grundwehrdienst nahm ich 1973 ein Studium der Fachrichtung Werkstofftechnik an der Technischen Hochschule Merseburg auf, das ich 1977 als Diplomingenieur für Werkstofftechnik abgeschlossen habe. Fortan war ich als Werkstoffprüfingenieur im Bereich Forschung und Entwicklung des Gummikombinats Thüringen-Waltershausen tätig.
Nachdem die Phönix AG den Betrieb in Waltershausen 1990 übernommen hatte, blieb ich bis 1994 Leiter des Bereiches Prüfwesen.
Vom Elternhaus christlich erzogen, war meine politische Heimat zunächst die LDPD. Bei der Konstituierung des ersten frei gewählten Kreistages 1990 wurde ich als Parteiloser auf der Liste der CDU-Fraktion in dieses Gremium gewählt. 1992 bin ich dann der CDU beigetreten. Bevor ich 1994 zum Zweiten Beigeordneten des Landkreises berufen wurde, hatte ich bereits als ehrenamtlicher Beigeordneter und Fraktionsvorsitzender der CDU-FDP-Fraktion einen großen Einblick in die Kommunalpolitik gewonnen.
Während meiner Tätigkeit als Zweiter Beigeordneter (1994-2000) unterstanden mir in der Kreisverwaltung die Aufgabenbereiche Schulen, Jugend, Soziales, Gesundheit, Kultur und Sport sowie das Staatliche Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt.
Am 10. November 2000 wurde ich vom Kreistag zum Ersten Beigeordneten gewählt. Damit erweiterte sich mein Aufgabenfeld um die Bereiche Tourismus, Wirtschaft und Bauordnung. Die Bereiche Jugend und Soziales gingen seinerzeit in die Verantwortung des Zweiten Beigeordneten über.
Vom 13. Mai 2005 bis zum 30. Juni 2006 führte ich als Erster Beigeordneter und mithin Vertreter im Amt die Dienstgeschäfte des Landrates. Mit der Stichwahl am 21. Mai 2006 wurde ich zum Landrat des Landkreises Gotha gewählt. Dieses Amt habe ich am 1. Juli 2006 angetreten.
Hebelung des Euro-Rettungsschirms entgegen bisheriger Zusagen eingeführt
Aiwanger:
Wie das Herbstlaub von den Bäumen, so fällt die Glaubwürdigkeit der CSU
„Völligen Glaubwürdigkeitsverlust in der Europolitik“ wirft der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, der CSU vor: „Bis vor wenigen Tagen hat die CSU hochheilig versprochen, die Hebelung des Euro-Rettungsschirms abzulehnen. Jetzt haben sie zugestimmt. Das ist nicht mehr nachvollziehbar und man kann diesen Herrschaften kein Wort mehr glauben.“
Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Seehofer hatte am 30. September im Bundesrat zur „Hebelung“ noch gesagt: „Eine solche Maßnahme setzt nicht nur die Stabilität des Euro aufs Spiel, sondern auch die Finanzstabilität Deutschlands.“ Auf dem CSU-Parteitag am 7. und 8. Oktober und in folgenden Interviews sagte Seehofer: „Die CSU schließt jedwede Ausweitung des beschlossenen Rettungsschirms aus. Ich gehe davon aus, dass unsere CSU-Position auch Position der Koalition ist oder wird“ und „eine Erweiterung der Rettungsschirme gibt es mit uns nicht. Das ist eine klare Aussage. Wir meinen das auch so.“ CSU-Generalsekretär Dobrindt sagte seinerzeit, er lehne eine Haftungsausweitung des Eurorettungsschirms strikt ab und „die CSU behält damit ihren Kurs der Finanzstabilität in ihrer Euro-Politik bei.“
Eine weitere Anekdote aus der Abteilung „politische Totalverwirrung“ ist nach Ansicht der FREIEN WÄHLER der Dringlichkeitsantrag von CSU und FDP im Bayerischen Landtag vom 19.10.2011 mit der Forderung: „Die Bayerische Staatsregierung wird aufgefordert, sich auf Bundes- und EU-Ebene dafür einzusetzen, dass es zu keiner Vervielfachung der Interventionskraft des EFSF durch eine Hebelung kommt.“ Wenige Tage später, am 26. Oktober stimmten CSU und FDP dem Hebel zu!
Aiwanger hierzu: "Schwarz-Gelb hat die Kontrolle über das Geschehen völlig verloren. Es nützt auch den Griechen nichts mehr, wenn der deutsche Steuerzahler die Zinsen von Banken bezahlt, bei denen Griechenland verschuldet ist. Ich bin dafür, einen massiven Schuldenschnitt von mindestens 60 Prozent vorzunehmen und den Finanzinstituten und Schuldenländern unmissverständlich zu sagen, dass wir nicht bereit sind, ihre Schulden zu übernehmen. Rettungsschirm und Hebelung setzen hier die falschen Akzente und erhöhen unser Haftungsrisiko weiter.“
Abschließend fragt Aiwanger, welche Glaubwürdigkeit nach den bisherigen Erfahrungen die Aussage von mehreren Bundestagsabgeordneten von CSU und FDP noch hat, die aktuell äußerten: „Unser Bundesbankgold ist absolut tabu.“
Personaldebatte hilft nicht weiter - Leserbrief an das "Neue Deutschland" von heute
Explizit habe ich es abgelehnt, mich zu Personalfragen öffentlich zu äußern. Das habe ich auch in den vergangenen Monaten so gehalten. Insofern unterstellt mir der Kommentar von Reents reflexhaft eine Position, für die ich niemals Anlass geliefert habe. Ich war und bin der Ansicht, dass es falsch ist, Namen via Medien zu handeln. Was ich für wichtig halte ist die baldige Verfahrensklärung. Denn weder die Debatte über Mitgliederentscheide zur Wahl einer Spitze noch die Spekulationen über Wieder- und Neukandidaturen wurde von mir jemals begonnen oder angeheizt, sie stehen aber im Raum. Das nicht zu klären wird Personaldebatten befeuern, was ich für schädlich halte. Deshalb war meine einzige Feststellung, und zu der stehe ich: Der Wunsch aus Schleswig-Holstein, Wahlkampf nicht "unter dem Stern" einer Personaldiskussion führen zu wollen, ist mir nur zu nachvollziehbar; welche Führung auch immer, sie muss zusammenführen und Pluralität sichern. Verlogen finde ich die Praxis permanenter Personaldebatten, verbunden mit der Unterstellung, "die anderen" würden sie führen. Und verheerend fände ich das "Ausdealen" eines Vorschlags jenseits aller demokratischen Gremien, der dann "durchgestellt" wird. Das war beim letzten Mal so, und dem habe ich seinerzeit im Kreis der Landesvorsitzenden energisch widersprochen, ohne das öffentlich zu machen. Der gegenwärtige Zustand lässt mich aber befürchten, dass uns genau das erneut bevorsteht. Für mich ist damit alles gesagt. Jetzt würde ich mich jetzt gern wieder politischer Arbeit zuwenden. Die Personaldebatten überlasse ich anderen.
Am 8. Oktober 1991 trafen sich – nach einer gewissen Vorlaufzeit – in Magdeburg Gleichgesinnte, um auch in Sachsen-Anhalt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristinnen und Juristen (AsJ) zu gründen. Aus Anlass des 20jährigen Bestehens der AsJ treffen sich die Mitglieder am 8. Oktober im Rathaus in Wernigerode und jene, die die AsJ seinerzeit mit gegründet haben, aber inzwischen aus dem Berufsleben ausgeschieden sind bzw....