Erlanson_Hospizplaetze_20120321
Die Anzahl der im Land Bremen vorhandenen Palliativ- und Hospizplätze entspricht nicht dem tatsächlichen Bedarf. So gibt es in Bremen-Nord und in Bremerhaven beispielsweise überhaupt kein entsprechendes Angebot. Gerade Menschen an ihrem Lebensende brauchen besondere Fürsorge und die Solidarität der Gesellschaft. Eine qualifizierte hochwertige, in der Fläche ausreichende, ambulante und stationäre Versorgung von Menschen in dieser besonderen Lebenslage muss deshalb durch einen umfassenden Plan abgesichert werden. Die Bürgerschaft sollte den Senat auffordern, dem Parlament bis zum 1. Dezember 2012 ein Konzept für die Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Palliativ- und Hospizversorgung im Land Bremen zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Peter Erlanson befürwortete den Antrag grundsätzlich. „Ich frage mich aber, wie sie sich die praktische Umsetzung und die Finanzierung vorstellen, liebe Regierungskoalitionäre. „Diese Frage drängt sich mir besonders vor dem Hintergrund auf, dass sich die Sozialsenatorin bei der Finanzierung von Investitionskosten für Hospize bisher auffällig zurück hält."