demokratische Wahlen | klare Zuständigkeiten | transparente Entscheidungen
Die Studentische Mitbestimmung ist im Wandel. Kommt die Verfasste Studierendenschaft (VS)? Wie soll sie ausgestaltet werden? Und was sind die Alternativen zu Zwangsmitgliedschaft, Zwangsbeiträgen und Satzungshoheit? Werden Studenten künftig von ihren Kommilitonen zur Kasse gebeten, obwohl es momentan zu den Aufgaben der Hochschulen zählt, für die Kosten der Studentischen Mitbestimmung aufzukommen?
Als Alternative zum verstaubten System der Verfassten Studentenschaft hat die FDP/DVP-Fraktion im Landtag von...
Die Haltung der SPD zum Bildungsföderalismus ist populistischer Blödsinn und pure Heuchelei. Die SPD wechselt ihre Vorschläge im Monatsrhythmus: erst hat die Mehrheit der SPD-Bundestagsfraktion für die jetzige Regelung des Kofinanzierungsverbots gestimmt, dann soll der Artikel 91b geändert werden, dann soll die Nationale Berichterstattung vollkommen neu qualifiziert werden und jetzt ein neuer Artikel 104c ins Grundgesetz aufgenommen werden. Was die Sozialdemokraten in den letzten fünf Jahren an Bildungskapriolen hingelegt haben, verursacht schon gehörige Schwindelanfälle.
Die FDP steht für klare Zuständigkeiten, klare Verantwortlichkeiten, klare Linie in der Bildungspolitik. Solche akademischen Bildungsdiskussionen auf abgehobenem Niveau verstehen die Eltern und Schüler vor Ort ohnehin schon lange nicht mehr.
Wir wollen mehr Geld für Bildung in Deutschland haben. Deshalb verlangen wir Verhandlungen über einen Vertrag zur Bildungsfinanzierung in Deutschland, der die nächsten zehn Jahre einmal Bestand hat und für Ruhe sorgt. Dafür wollen wir, dass das Bafög zu einer 100%igen Bundeszahlung wird, so dass die Länder in einer Legislaturperiode drei Milliarden Euro mehr für Bildungsinvestitionen zur Verfügung haben. Außerdem ist es unser Ziel, dass ein Prozentpunkt des bestehenden Mehrwertsteueraufkommens den Ländern und Kommunen für mehr Bildung zukommt. Das wären in einer Legislaturperiode 32 Milliarden Euro mehr.
In der Debatte: "Genauso versteht keiner, dass wir seit Jahren in der Bildungspolitik - trotz Pisa und OECD-Studien - vor allem über Zuständigkeiten reden. Bei fast allen bildungspolitischen Themen, jetzt auch beim Thema "Inklusion". Wir wollen mehr Schüler mit Behinderungen an die Regelschulen bringen. Ich glaube den meisten, dass sie das wollen. Nur: Das kann doch nicht im Ernst daran scheitern, dass die Länder für das Fachpersonal an den Schulen, der Bund aber für Eingliederungshilfen und individuelle Betreuung zuständig wäre! Lassen Sie uns anfangen, über die beste Lösung zu reden, anstatt immer nur über Zuständigkeiten!" (team fws)
Marcel Wodniock vom Stura auf den Artikel in der L-IZ. Noch nichts geleistet, aber kann im Prinzip alles. Herr Wodniock, der Fachkräftemangel könnte Ihr Glück sein...aber nur: könnte...